Dramatische Szenen beim WTA-Turnier in Kolumbiens Hauptstadt Bogota: Die Britin Francesca Jones brach im dritten Satz plötzlich zusammen und musste anschließend in einem Rollstuhl vom Platz gebracht werden.
In der ersten Runde duellierte sich Francesca Jones mit der Argentinierin Julia Riera. Im dritten Satz beim Stand von 3:5 aus ihrer Sicht sackte die Nummer 129 der Welt plötzlich zusammen.
Sofort kümmerte sich das medizinische Personal um die Tennis-Dame. Die 24-Jährige musste auf dem Platz behandelt werden, bevor sie schließlich in einen Rollstuhl gesetzt und vom Court gebracht wurde.
„Aufgrund körperlicher Probleme musste Francesca Jones aufgeben“, hieß es in einer Erklärung des Turnierveranstalters. „Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung.“ Weitere Informationen zu ihrem Gesundheitszustand wurden nicht veröffentlicht.
Seltener Gen-Defekt
Jones hat einen seltenen Gen-Defekt. Was sie jedoch nicht davon abhält, ihrer großen Leidenschaft, dem Tennissport, nachzugehen. Sie wurde mit dem sogenannten Ektrodaktylie-Ektodermal-Dysplasie-Syndrom (EEC-Syndrom) geboren. Deshalb besitzt die Tennisspielerin nur jeweils drei Finger und einen Daumen an ihren Händen. Zudem hat ihr linker Fuß nur drei, der rechte nur vier Zehen.
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