Das Computerspiel Minecraft kennen wohl viele – bald soll auch der Petersdom darin vorkommen. Der Vatikan hat gemeinsam mit Microsoft das Lernspiel „Petrus ist hier“ entwickelt. Schüler und Studierende können in dem Spiel Restaurierungen am virtuellen Petersdom durchführen.
Der Vatikan und Microsoft entwickelten ein „Minecraft-Bildungsprojekt“ rund um die weltbekannte vatikanische Basilika. Mit dem Lernspiel „Petrus ist hier“ („Peter is here“) sollen junge Leute Geschichte und Architektur von St. Peter kennenlernen und zugleich neugierig werden auf ihr kulturelles und spirituelles Erbe, erklärt Kardinal Mauro Gambetti als „Hausherr“ des Petersdoms vor Journalisten in Rom.
Virtuell restaurieren am Petersdom
Bei dem Spiel, das nach einer antiken Inschrift am Petrusgrab „Petrus ist hier“ benannt ist, erhalten Schüler und Studierende in der Basilika Restaurierungsaufgaben. Sie sind etwa aufgefordert, den Baldachin von Bernini, verschiedene Statuen oder das Petrusgrab aufzubauen. Dabei werden kurze Informationen zu den einzelnen Punkten eingeblendet.
Microsoft-Chef Brad Smith – per Video zugeschaltet – nennt das Minecraft-Projekt einen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen dem Tech-Unternehmen und der katholischen Kirche. „Es ist uns gelungen, die Kultur, Religion und das Erbe dieser wunderbaren Institution in die Hände von Kindern in jedem Land der Welt zu legen.“
Die interaktive Version von Minecraft, eines der beliebtesten Online-Spiele der Welt, ist Teil des KI-Projekts von Vatikan und Microsoft rund um den Petersdom, das im November 2024 vorgestellt wurde.
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