Der meteorologische Winter in Österreich war der trockenste seit 28 Jahren. In Tirol wurde die höchste Temperatur in Jenbach gemessen. Dort stieg die Quecksilbersäule am 22. Februar auf bemerkenswerte 18,4 Grad!
Mild und sehr trocken – so beschreibt die GeoSphere Austria den am Freitag zu Ende gehenden meteorologischen Winter 2024/2025 (Dezember bis Februar) in Österreich. „Sehr oft gab es Hochdruckwetterlagen, die Tiefdruckgebiete in den Norden oder Süden ablenkten“, sagt Alexander Orlik (GeoSphere Austria).
11 Prozent mehr Sonnenschein
In Tirol registrierte man um 28 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel (österreichweit waren es 45 Prozent). Die Temperatur lag bei uns um 1,4 Grad über dem langjährigen Durchschnitt, es gab um 11 Prozent mehr Sonnenschein.
Brunnenkogel am sonnigsten und kältesten
Stichwort „Sonne“: Der Brunnenkogel (3437 m) war mit 469 Sonnenstunden sonnigster Ort Österreichs oberhalb von 1000 Metern. Dort im Pitztal wurde am 23. Dezember allerdings auch die tiefste Wintertemperatur in ganz Österreich gemessen (minus 22,6 Grad). In Ehrwald (982 m) verzeichnete man am 4. Jänner 17,6 Minusgrade – Temperaturtiefstwert unter 1000 Meter in Tirol.
Hotspot Jenbach
Punktuell am wärmsten bei uns war es in Jenbach. Hier stieg am 22. Februar die Quecksilbersäule auf 18,4 Grad. Das Mittel lag in dem Unterländer Ort um 1,9 Grad über dem Durchschnitt.
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