Gegenwind für Marcel Sabitzer! Der ÖFB-Teamspieler muss sich nach dem 3:0 von Borussia Dortmund bei Sporting Lissabon im Play-off um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League harte Kritik gefallen lassen.
Mit dem klaren Auswärtserfolg sicherte sich Borussia Dortmund eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rückspiel am 19. Februar. Marcel Sabitzer stand 90 Minuten auf dem Feld, die deutsche Presse geht mit dem 30-jährigen Mittelfeldmann jedoch hart ins Gericht.
„Von Can zu Recht verbal angepestet, weil er ihm im Aufbauspiel nicht entgegenkam – sinnbildlich für sein erneut lustloses Auftreten in der ersten Hälfte“, schimpft die deutsche „Bild“ und vergibt sogar die Note 5. „Sabitzer trug eine hohe Mitschuld für die offenen Räume im Zentrum. Auch offensiv konnte bis auf eine gefährliche Flanke kaum etwas kreieren. Dortmunds Mittelfeld agierte lange viel zu passiv und statisch.“
„Enttäuschende Leistung“
Auch aus der Sicht von Sport1 war der Österreicher der schwächste BVB-Akteur. „Lieferte wie sein Nebenmann Groß, der immerhin das zweite Tor erzielte, eine enttäuschende Leistung ab. Selten gelang es ihm, nah am Mann zu sein und Löcher zu stopfen“, lautet das Sabitzer-Urteil. Immerhin: „Im zweiten Abschnitt etwas stabiler.“
Und „sport.de“ meint: „Verteidigte halbherzig, ließ seine Gegenspieler in der Zentrale viel zu oft gewähren. Nach vorne zu langsam und mit Abstimmungsproblemen, wenn man von der Flanke vor der Adeyemi-Großchance absieht.“
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