Tragödie in US-Spital
Bub (5) bei Explosion von Sauerstoffkammer getötet
Schreckliche Tragödie nahe der US-Stadt Detroit (Bundesstaat Michigan): Während einer Sauerstoffbehandlung in einem Krankenhaus kam es in der Druckkammer zu einer Explosion – ein achtjähriger Bub starb bei dem Unfall.
Es handelte sich eigentlich nur um eine Routinebehandlung, die sich der fünfjährige Thomas Cooper vergangenen Freitag im Oxford Medical Center in Troy unterziehen sollte. Dabei sollte er fast 100-prozentigen Sauerstoff in der Druckkammer einatmen. Doch bei der Therapie lief etwas gehörig schief. Während der Sauerstoff in die Kapsel eingeleitet wird, kommt es zu einer Explosion.
Spital kann sich tödlichen Vorfall nicht erklären
Der junge Patient in der Druckkammer wird vor den Augen seiner Mutter getötet – sie selbst erleidet bei dem Unfall Verletzungen an den Armen. Das Spital kann sich den Vorfall nicht erklären: „So etwas ist in den mehr als 15 Jahren, in denen wir diese Art von Therapie anbieten, noch nie passiert. Wir wissen nicht, warum oder wie es dazu gekommen ist, und werden uns an allen Untersuchungen beteiligen, die jetzt stattfinden müssen”, heißt es in einer Stellungnahme.
Um die finanziellen Kosten nach dem tragischen Tod von Thomas stemmen zu können, hat seine Familie eine Spendenaktion auf der Plattform Gofundme.com eingerichtet. „Er war der allerbeste Junge, den es je gab“, trauern seine Angehörigen um den Verstorbenen. Am liebsten hätte er seine Zeit mit Laufen, Schwimmen, Singen, Videospielen und in der Natur verbracht.
Eine Sauerstofftherapie wird bei Tauchunfällen und anderer gesundheitlicher Probleme wie Kohlenmonoxidvergiftungen eingesetzt. Durch den erhöhten Luftdruck in der Kammer ist es den Lungen möglich, mehr Sauerstoff aufzunehmen. So kann mehr Sauerstoff in das Gewebe gelangen, wodurch die Heilung und Bekämpfung bestimmter Infektionen unterstützt werden kann.

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