Donauwalzer und Pummerin sind verklungen, das neue Jahr nimmt immer mehr Fahrt auf – und spätestens jetzt beginnen auch die Urlaubsplanungen für 2025. Wo liegen die Feiertage günstig, um möglichst viel Freizeit herauszuholen? Die digitalen Buchungsplattformen sind für den Ansturm gerüstet. Know-how aus Hagenberg und Linz hilft mit, dass alles reibungslos klappt.
Es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn eine Internetseite nicht so funktioniert, wie sie soll – das weiß jeder, der in der digitalen Welt unterwegs ist. Wenn jetzt die Reise- und Urlaubsplanungen für 2025 konkrete Formen annehmen, ist das für die Firmen hinter den Buchungsplattformen immer wieder eine Zeit mit vielen Herausforderungen, auch wenn man gut vorbereitet ist.
Tochterfirma der HRS Group in Hagenberg
„Sobald in den großen Betrieben die Urlaubspläne erstellt sind, erleben wir einen regelrechten Ansturm auf unsere Buchungsplattformen“, sagt Erwin Schaumlechner. Der Wirtschaftsinformatiker leitet in Hagenberg das Technologie- und Software-Entwicklungs-Team der DS Development GmbH, die Teil des international agierenden Tourismusunternehmens HRS Group aus Köln ist.
Allein in Österreich hat man mehr als 70.000 Nächtigungsangebote online verfügbar, verrät Schaumlechner, der auf ein Team von 17 Mitarbeitern baut – und auf das Know-how der Software-Schmiede Dynatrace. Dynatrace sorgt mit einer KI-gestützten Beobachtungs- und Sicherheits-Plattform dafür, dass selbst beim größten Buchungshoch die digitalen Prozesse im Hintergrund verzögerungsfrei und stabil laufen.
Probleme und Sicherheitslücken werden in Echtzeit erkannt
Treten Probleme und Sicherheitslücken in den IT-Systemen auf, werden diese in Echtzeit erkannt und Reparaturen automatisch angestoßen. „Dynatrace überwacht unsere Systeme im Regelbetrieb vollautomatisch, registriert alle Veränderungen und zeigt diese an“, erzählt Schaumlechner.
Allein schon der Aufruf einer Buchungsplattform ist komplex, denn die Darstellung muss für alle Computer, Tablets, Smartphones, Browser und in allen Versionen fehlerfrei sein. „Das sind tausende Kombinationen, die funktionieren müssen, wenn man Kunden nicht verlieren will“, sagt Mario Klima, der für den Vertrieb bei Dynatrace in Österreich verantwortlich ist.
Dynatrace wurde 2005 in Linz gegründet und hat seinen zentralen Unternehmenssitz mittlerweile in Boston in den USA. Seit 2019 ist die Software-Firma an der New Yorker Börse notiert. Weltweit sind mehr als 4700 Mitarbeiter für Dynatrace tätig, das globale Entwicklungszentrum ist in Linz beheimatet.
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