Marco Grüll ist am Samstag zum Matchwinner für Werder Bremen avanciert. Der Salzburger erzielte beim 4:1-Heimsieg über Union Berlin zwei Tore und war damit maßgeblich daran beteiligt, dass sich sein Club in der deutschen Fußball-Bundesliga auf Platz sechs schob. Christian Ilzers Hoffenheim kassierte eine 1:2-Heimniederlage gegen Gladbach, Stuttgart verlor daheim gegen St. Pauli 0:1, für Frankfurt setzte es vor eigenem Publikum ein 1:3 gegen Mainz. Kiel schlug Augsburg 5:1.
In Bremen stellte Grüll nach Vorarbeit seines Landsmanns Romano Schmid in der 13. Minute per Kopf auf 1:0 und legte bereits vier Minuten später mit seinem insgesamt dritten Saisontreffer nach. Union verkürzte dank Andras Schäfer (23.), Mitchell Weiser sorgte schon knapp vor der Pause für das 3:1, und Jens Stage scorte zum Endstand (87.).
Hier die Ergebnisse:
Hoffenheim schon sieben Partien sieglos
Grüll wurde in der 73. Minute ausgetauscht, Schmid und Marco Friedl spielten durch – so wie Leopold Querfeld bei den Berlinern. Sein Vereinskollege Christopher Trimmel blieb zur Pause in der Kabine. Ilzer ließ Alexander Prass bis zur 81. Minute kicken, doch auch der Ex-Sturm-Graz-Akteur konnte die Pleite von Hoffenheim nach Toren von Andrej Kramaric (58./Elfmeter) beziehungsweise Philipp Sander (23.) und Alassane Plea (61.) gegen die Gladbacher (mit Stefan Lainer ab 80. und Kevin Stöger ab 86.) nicht verhindern. Ilzer war mit einem 4:3 gegen Leipzig in seinen neuen Job gestartet, seither gab es vier Niederlagen und drei Unentschieden.
Mainz kletterte durch das 3:1 in Frankfurt an die fünfte Stelle. Phillipp Mwene spielte durch, Nikolas Veratschnig wurde in der 58. Minute eingetauscht und machte in der 86. Minute für Karim Onisiwo Platz. Eine überraschende 0:1-Heimpleite setzte es für Vizemeister VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli. Bei den Gästen spielte David Nemeth durch. Benedikt Pichler durfte bei Holstein Kiels 5:1-Heimsieg über den FC Augsburg ab der 87. Minute mitwirken.
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