In der Partie in Portugal lief gerade die 57. Minute, als Benfica-Stürmer Nicolas Gaitan einen Flankenball von rechts volley aufs Fenerbahce-Tor schießen wollte. Gaitan verfehlte jedoch den Ball und traf mit dem linken Schienbein Gönül voll im Gesicht. Der Verteidiger ging sofort zu Boden und blieb regungslos liegen. Aus seinem Mund lief Blut über das Gesicht.
Kieferbruch und sieben Zähne kaputt
Die Sanitäter verarzteten den 28-Jährigen zunächst auf dem Platz, schließlich wurde er in ein Spital gebracht, wo er auch zur Beobachtung die Nacht verbringen musste, am Freitag aber wieder entlassen werden konnte. Türkischen Medienberichten zufolge zog sich Gönül einen Kieferbruch zu und verlor sieben Zähne. Außerdem musste eine Wunde im Mund mit mehreren Stichen genäht werden.
Gaitan hat sich bereits bei Gönül entschuldigt und ihm gute Besserung gewünscht. "Hoffentlich erholt er sich schnell wieder. Ich hatte nicht die Absicht ihn zu verletzen. Ich bin kein rücksichtsloser Spieler."
Benfica und Chelsea im Finale
Im Match wurde der verletzte Verteidiger in der 61. Minute durch Bekir Irtegün ersetzt, wenige Minuten später erzielte Oscar Cardozo das entscheidende 3:1 für Benfica. Da Fenerbahce das Hinspiel in Istanbul 1:0 gewonnen hatte, stehen die Portugiesen im Finale und treffen dort auf Chelsea (siehe Infobox).
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