Gerüchte haltlos

Rapids Burgstaller dementiert Wechselabsichten

Sport
03.05.2013 13:37
Rapid-Offensivspieler Guido Burgstaller dementiert kolportierte Wechselabsichten entschieden. Von einem nahenden Transfer zu 1860 München, den sein angeblicher Berater Christian Sand lancierte, will "Burgi" nichts wissen. "Ich habe die Zusammenarbeit mit Herrn Sand schon vor einigen Monaten beendet, daher sind diese Aussagen von ihm völlig aus der Luft gegriffen", so der 23-Jährige via Aussendung.

Sand hatte gegenüber der Münchner "TZ" posaunt, Burgstaller wolle Rapid verlassen. Bei 1860 stehe der gebürtige Kärntner auf der Wunschliste ganz oben.

"Stimmt nicht", sagt jetzt Burgstaller. "Natürlich möchte ich im Laufe meiner Karriere auch einmal ins Ausland, aber derzeit habe ich Vertrag in Hütteldorf und nicht vor, den Verein zu verlassen. Meine ganze Konzentration gilt Rapid und unserem gemeinsamen Ziel, wieder in die Erfolgsspur zu finden und die Saison auf Platz drei abzuschließen."

Kapfenberg statt Barcelona
Indes versucht Cheftrainer Zoran Barisic innerhalb der Mannschaft für Ablenkung zu sorgen. Statt Barca gegen Bayern gab's am Mittwoch BC Vienna gegen Kapfenberg. Geschlossen (nur Co-Trainer Jancker scherzte mit Mario Basler beim ZDF-Talk von Markus Lanz) sahen sich alle Rapidler in der Stadthalle das Basketball-Halbfinale an. Barisic: "Wir wollten etwas gemeinsam unternehmen. Es tat gut, um die Köpfe freizubekommen. Jetzt müssen alle im Klub enger zusammenrücken."

"Kämpfen bis zum Umfallen" gegen Sturm
Denn am Sonntag wartet Rapids erstes von fünf Endspielen im Kampf um ein Europacup-Ticket. Verlieren verboten. "Sturm ist in einer ähnlichen Situation", glaubt Defensivspieler Harald Pichler. "Das müssen wir nutzen. Wir werden bis zum Umfallen kämpfen." Rapid zog die Option auf den 25-Jährigen, Pichler bleibt zumindest bis 2014. Barisic begründet: "Leidenschaft, Siegeswillen – er passt mit seiner Mentalität zu uns."

So muss auch am Sonntag der erste Auswärtssieg seit November (2:0 bei der Admira) her, sonst droht der Sturz auf Platz fünf. Doch in Graz wird eine geladene Stimmung herrschen. Auf der Mur-Brücke hing am Donnerstag das Transparent "5. Mai – alle ins Stadion!". Trotz Krise (fünf Runden sieglos) gilt bei den Sturm-Fans der "Jetzt erst recht"-Gedanke. So wie bei Rapid.

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