Der Kampf um die Hainburger Au gilt als Geburtsstunde der Grünen und der modernen Umweltbewegung in Österreich. Dass das Juwel 1984 vor der Zerstörung gerettet wurde, ist der Unterstützung von „Krone“-Gründer Hans Dichand zu verdanken.
Es war sibirisch kalt, und in den längst kahlen Bäumen kündigte sich ein grimmiger Winter wie seit Jahren nicht an. Von Tag zu Tag wurde es kälter, und als sich am 8. Dezember vor 40 Jahren ein Sternmarsch in die akut von der Rodung bedrohten Auwälder bei Hainburg in Bewegung setzte, war der Boden gefroren. Drinnen im Dickicht loderten erste Lagerfeuer, an denen die beherzten Besetzer – zunächst nur Dutzende, dann Hunderte und schließlich Zehntausende – vor allem ihre Herzen und Hoffnungen wärmten.
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