Sie ist die gute Seele im Ort: Mit 85 Jahren ist Elisabeth Haimburger als Mesnerin und Köchin noch täglich im Einsatz!
Mit 16 Jahren hat sie bereits für 100 Gäste gekocht, und auch mit 85 ist sie immer noch fleißig im Einsatz: Die Rede ist von Elisabeth Haimburger. Die Kühnsdorferin ist seit 33 Jahren Mesnerin der Markuskirche in St. Marxen und der Ägydius- und Magdalenenkirche in Kühnsdorf. Außerdem bekocht sie auch Pfarrer Johann Skuk (91), der bereits seit mehr als 70 Jahren (!) für die Kirche tätig ist. „Ohne Elisabeth wäre ich wohl verloren. Das Essen schmeckt wirklich vorzüglich. Als Mesnerin ist sie die Seele, die sich um jeden und um alles kümmert. Wir sind ein eingespieltes Team“, lobt der Pfarrer.
Elisabeth begleitete die „Krone“ auch beim Lokalaugenschein in St. Marxen, wo der Kirchturm nach den Sturmschäden wieder hergestellt werden muss. „Das war ein Schicksalstag. Als ich den geköpften Turm sah, konnte ich nur noch weinen.“
Putzen, kochen, bügeln und kochen für die Kirche
Die Mesnerin ist nach wie vor jeden Tag im Einsatz. „Drei Kirchen müssen sauber gehalten werden. Auch das Messgewand muss gewaschen und gebügelt werden.“ Dazu kommen die Vorbereitungen für Messen und Co: „Ich bin ständig auf Achse. Pünktlich um 11.45 Uhr steht das Essen für den Pfarrer auf dem Tisch.“
Die Kühnsdorferin – seit 35 Jahren Witwe – ist Mutter von zwei Töchtern und hat viele Enkel und Urenkel: „Familie ist das größte Gut.“ Nach einem 16-Stunden-Tag erholt sich die Kräuterexpertin beim Lesen und Kreuzworträtseln. Ans Aufhören denkt sie nicht.
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