Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist: Ein 89-jähriger Autolenker verursachte am Samstag auf der Brennerautobahn (Tirol) bei der Europabrücke einen gefährlichen Unfall. Letztlich hatte er noch Glück im Unglück.
Gegen 11.40 Uhr fuhr der 89-jährige Einheimische mit seinem Pkw auf der A13 am dritten Fahrstreifen in Richtung Süden. Aus bisher unbekannter Ursache verlor er am Ende der Europabrücke, kurz vor der Fahrbahnverengung durch die dortige Baustelle, die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte dabei die Leiteinrichtung.
Nach Kollision mit Leiteinrichtung noch beschleunigt
Anschließend beschleunigte der Pensionist seinen Pkw immer weiter und fuhr auf einen Hänger eines Sattel-Lkw auf, der von einem 39-jährigen Tschechen gelenkt wurde und sich auf dem ersten Fahrstreifen befand.
An Betonleitwand zum Stillstand
Daraufhin prallte der PKW des Österreichers am Anhänger ab und touchierte schlussendlich die linke Betonschutzwand, wo er zum Stillstand kam. Der 89-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste von der Rettung in die Klinik Innsbruck gebracht werden. Der Tscheche blieb unverletzt.
Örtliche Umleitung möglich
Der Verkehr musste für die Dauer der Aufräumarbeiten für etwa 20 Minuten angehalten werden, konnte jedoch über den Europabrückenparkplatz umgeleitet werden. Am Pkw des 89-Jährigen entstand Totalschaden, der Sattelanhänger wurde nur leicht beschädigt.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Schönberg mit einem Fahrzeug und fünf Mann Besatzung, der Streckendienst der Asfinag sowie die Rettung und die Autobahnpolizei.
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