Kabeg erhält Zuschlag als Betreiber für das erste Gesundheitszentrum in Villach. In Wolfsberg, Völkermarkt und Spittal an der Drau möchte man schnellstmöglich nachziehen.
Schon lange wird in Kärnten an einem flächendeckenden Netz in der Primärversorgung getüftelt. Während das erste Gesundheitszentrum in Klagenfurt bereits in Betrieb ist, werden die Pläne für Villach immer konkreter und somit steht das erste Gesundheitszentrum in der Draustadt nun vor seiner Eröffnung.
„Die Kabeg hat, nachdem das erst gereihte Team der Ärztekammer abgelehnt hatte, den Zuschlag als Betreiberin des Zentrums in Villach erhalten“, erklärt SP-Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. Auch für Wolfsberg, Völkermarkt und Spittal soll ein Betreiber für die Primärversorgungszentren gefunden werden. Die Ausschreibung startet bereits morgen, Montag. Mit diesem Ausbau sollen Kärntens Spitäler entlastet werden.
Mindestens 45 Stunden pro Woche geöffnet
„Besonders der ambulante Bereich“, sagt Gesundheitslandesrätin und Ärztin Prettner. Geplant sei auch, dass die Zentren zumindest 45 Stunden in der Woche geöffnet haben sollen. „Damit schaffen wir nicht nur für Patienten einen Vorteil, sondern auch für die Ärzte und die Krankenanstalten.“ Finanziert werden die neuen Primärversorgungszentren von den österreichischen Sozialversicherungsträgern, dem Land und dem Kärntner Gesundheitsfonds.
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