Er ist an der Spitze

Crash-Ranking: So viel Geld verbrannten F1-Piloten

Formel 1
11.11.2024 14:04
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Das Unfallrisiko in der Formel 1 ist selbstverständlich hoch. Nun hat das Portal „F1Technical“ auf Basis von Schätzungen ein Ranking veröffentlicht, wer in dieser Saison die meisten Crash-Kosten verursacht hat.

Die Formel-1-Teams müssen bekanntlich mit ihrem Budget haushalten, das auf rund 130 Millionen Euro pro Saison gedeckelt ist. Fahrerunfälle sind da besonders bitter und belasten schwer, auch wenn ein gewisser Betrag von den Teams dafür einkalkuliert wird. Die Reparaturkosten der einzelnen Teams werden zwar nicht auf den Cent genau veröffentlicht. Das Portal „F1Technical“ hat es sich dennoch zur Aufgabe gemacht, ein Ranking auf Basis von Kostenschätzungen zu erstellen.

So ist das Chassis eines Formel-1-Boliden mit rund 675.000 Dollar das teuerste, das Getriebe mit 500.000 Dollar das zweitteuerste.

Perez ganz oben
Sergio Perez ist dem Bericht zufolge in dieser Saison der „Crash-Kaiser“ in der Königsklasse und führt mit Reparaturkosten in Höhe von 4,86 Millionen US-Dollar das unrühmliche Ranking an.

Perez schrottete seinen Boliden in Monaco.
Perez schrottete seinen Boliden in Monaco.(Bild: GEPA)

Besonders schwer wiegt der Crash von Perez in Monaco, als er in der ersten Runde mit beiden Haas-Piloten kollidierte. Das Chassis des Mexikaners musste komplett ausgetauscht werden. Helmut Marko sprach hinterher von Gesamtkosten in Höhe von zwei bis drei Millionen Dollar.

Hier Perez‘ Crash von Monaco im Video:

Auf Platz zwei folgt Williams-Pilot Alex Albon, der seinen Boliden in Melbourne so heftig zerlegte, dass er die restlichen Sessions im Wagen von Teamkollege Logan Sargeant fuhr und Sargeant das restliche Wochenende zuschauen musste. Insgesamt soll Albon in dieser Saison Unfallkosten in Höhe von 4,66 Millionen Dollar verursacht haben.

Gasly der Gewinner
Doch der eigentliche Gewinner der Crash-Wertung ist Pierre Gasly! Der Alpine-Pilot verursachte nach Recherchen des Portals überhaupt keine Reparaturkosten.

Hier das Crash-Ranking im Detail:

1. Platz: Sergio Pérez – 4,86 Mio. US-Dollar
2. Platz: Alex Albon – 4,66 Mio.
3. Platz: George Russell – 3,20 Mio. 
4. Platz: Logan Sargeant – 3,00 Mio. 
5. Platz: Carlos Sainz – 2,87 Mio.
6. Platz: Yuki Tsunoda – 2,15 Mio.
7. Platz: Fernando Alonso – 1,95 Mio.
8. Platz: Lance Stroll – 1,88 Mio.
9. Platz: Franco Colapinto – 1,79 Mio.
10. Platz: Kevin Magnussen – 1,42 Mio. 
11. Platz: Guanyu Zhou – 1,41 Mio. 
12. Platz: Daniel Ricciardo – 1,22 Mio.
13. Platz: Charles Leclerc – 1,20 Mio.
14. Platz: Esteban Ocon – 1,00 Mio.
15. Platz: Max Verstappen – 910.000
16. Platz: Oscar Piastri – 575.000
17. Platz: Nico Hülkenberg – 475.000
18. Platz: Lando Norris – 422.000
19. Platz. Lewis Hamilton – 320.000
20. Platz: Valtteri Bottas – 125.000
21. Platz: Liam Lawson – 125.000
22. Platz: Pierre Gasly – 0

Am 24. November findet in Las Vegas der nächste Formel-1-GP statt. Wird es dort wieder den einen oder anderen Crash geben?

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