In Dortmund sorgt die Auswärtsmisere für herbstliche Tristesse. Ein Punkt aus fünf Auswärtsspielen ist die magere Ausbeute für das Team um Marcel Sabitzer. Trainer Nuri Sahin gerät unter Druck, Offensivspieler Julian Brandt findet deutliche Worte.
Nach der erneuten Auswärtsniederlage gegen Mainz tobt Brandt: „Es nervt, weil ich keinen Bock darauf habe, aus irgendwelchen Städten ständig mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause zu fahren. Das geht mir auf den Sack und fühlt sich ätzend an“.
Ein früher Platzverweis für Kapitän Emre Can war für Trainer Nuri Sahin der „Gamechanger“. Die Kritik am BVB-Coach wird immer lauter. „Aber wir werden heute keine Grundsatzdiskussion dazu starten“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl.
Ende der Krise bei den Bayern?
Während es bei den Dortmunder nicht nach Wunsch läuft, ist bei den Bayern zumindest in der Liga alles im grünen Bereich. Nach turbulenten Zeiten haben die Münchner endlich wieder Ruhe. „Für uns war es einfach wichtig, dass wir die Punkte holen und die Stabilität im Spiel halten. Leverkusen hat Unentschieden gespielt, Dortmund hat verloren. Daher sind die Siege sehr wertvoll“, sagte Trainer Vincent Kompany, ehe im Abendspiel auch Leipzig (0:0 gegen Borussia Mönchengladbach) nicht gewann.
Schon fünf Punkte liegen die Bayern voran. Der Meister aus Leverkusen hat nach einem 1:1 beim sieglosen Schlusslicht VfL Bochum schon neun Punkte, Dortmund nach einem 1:3 in Mainz bereits zehn Zähler Rückstand.
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