Die Hilfsorganisation der Johanniter feierte zu Allerheiligen ihren 50. Geburtstag. Im Wiener Stadtsaal machten dafür Stars der heimischen Kabarettszene ihre Aufwartung.
Humanitäre Hilfe, Katastrophenschutz und das Rettungswesen – seit 50 Jahren sind die Johanniter nicht mehr aus Österreich wegzudenken. Grund genug, um den Ehrentag zu feiern und dabei Gutes zu tun. Am 1. November fand sich das Who’s who der heimischen Humoristenszene im Wiener Stadtsaal ein, um Geld für die wichtige Organisation zu sammeln. „Sie leben von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit. Da helfe ich gerne“, so Kabarettist Reinhard Nowak, der für die „Krone“ auch gleich eine abenteuerliche Geschichte parat hatte: „Mit Alfred Dorfer und Andrea Händler hat es uns mal auf der Autobahn bei einer Spurverengung überschlagen. Die restliche Tour spielte ich nach einer Tetanus-Spritze mit steifem Fuß fertig.“
Nina Hartmann und Roland Düringer mussten den Rettungsdienst selbst noch nie in Anspruch nehmen. „Seit meinem zwölften Lebensjahr fahre ich Motorradrennen“, so „Benzinbruder“ Düringer, „aber ich schaffte es jedes Mal alleine ins Spital.“ Kabarettist und Johanniter-Alterskollege Andreas Ferner hofft auf Langlebigkeit der Hilfsorganisation. „Es wäre schön, wenn sie mich in 50 Jahren noch immer gut versorgen können, wenn ich es brauche.“ Das gefiel auch Johanniter-Präsident Johannes Bucher und Geschäftsführerin Petra Grell-Kunzinger.
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