Für Verkehrssünden

Tevez bekommt von Gericht Sozialdienst aufgebrummt

Sport
03.04.2013 14:01
Manchester-City-Torjäger Carlos Tevez ist am Mittwoch wegen seiner Verkehrssünden in England mit einer Strafe von 1.000 Pfund (1.180 Euro) sowie 250 Stunden Sozialarbeit davongekommen. Der 29-Jährige bekannte sich vor einem Bezirksgericht schuldig, weil er gegen sein halbjähriges Fahrverbot auf Großbritanniens Straßen verstoßen hatte. Das Urteil fiel deshalb milde aus, im schlimmsten Fall hätte Tevez eine Gefängnisstrafe von bis zu einem halben Jahr gedroht.

Tevez war auf der Insel zweimal mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden und hatte sich zudem nicht im Besitz einer in Großbritannien gültigen Fahrlizenz befunden. Diese Vergehen zogen Strafen von insgesamt 1.540 Pfund (1.820 Euro) nach sich, die Tevez allesamt nicht bezahlte - angeblich wegen mangelnder Englisch-Kenntnisse.

Tevez verstand "constabulary" in Strafzetteln nicht
In den von den Behörden versandten Briefen wurde nämlich ausschließlich das Wort "constabulary" und nicht "police" für Polizei verwendet, weshalb Tevez die Schreiben laut eigenen Angaben für unwichtig erachtete. Diese Missachtung zog ein sechsmonatiges Fahrverbot nach sich, gegen das Tevez am 7. März verstieß und deshalb kurzzeitig festgenommen wurde.

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