Austria Klagenfurt setzt sich in einer Statistik vom „Tabellenende“ ab – ein Neuzugang knackt dabei die Millionen-Marke. Und Verteidiger-Neuling Niklas Szerencsi hofft im Heimspiel am heutigen Sonntag (14.30) gegen die Austria Wien auf seinen ersten Bundesliga-Treffer. . .
Das ging schnell! Nach nur acht gespielten Partien knackt ein Mann der Austria Klagenfurt die Millionen-Marke: Ben Bobzien (21).
Der Leihspieler des FSV Mainz (mit einer im Vertrag verankerten Weiterverkaufsbeteiligung für die Austria) fiel mit Tempo-Dribblings und Torgefahr auf, schoss bereits vier Liga-Treffer. Was prompt seinen Marktwert verdoppelte – von 500.000 Euro auf eine Million Euro!
Von 300.000 € auf 800.000 €
Einen Mega-Sprung machte auch Verteidiger-Talent Jannik Robatsch. War der 19-jährige Veldener zu Saisonbeginn noch 300.000 € wert, so sind es nun bereits 800.000 €!
Zwei Millionen Euro mehr
Zwei rasante Aufstiege, die die Austria vom Ende der Bundesliga-Marktwerte wegbringen – mit 8,75 Mio. € (statt 6,75 Mio. €) ist man nun Drittletzter.
Zukic ist drei Millionen Euro wert
Zum Vergleich: GAK (7,80 Mio.€) ist ganz hinten, Tirol (7,98 Mio. €) Vorletzter. Und der WAC hält als Sechster bei 17,53 Millionen Euro. Da machte übrigens Nik Polster einen Mega-Sprung (von 250.000 € auf 800.000 €), katapultierte sich Dejan Zukic von zwei auf drei Millionen Euro.
Erster Bundesliga-Treffer soll her
Auch Klagenfurts Neuling Niklas Szerencsi ist nach seinen ersten sieben Bundesliga-Partien nun 400.000 statt 250.000 € „teuer“ – und im Heimspiel am heutigen Sonntag gegen die Austria Wien heiß: auf seinen ersten Bundesliga-Treffer!
„Bin deshalb kein Rapid-Fan“
Denn der in Hütteldorf aufgewachsene Verteidiger („Ich bin deshalb aber kein Rapid-Fan“) traf ja in der vergangenen Zweitliga-Saison für Kapfenberg ja siebenmal (dreimal davon per Elfer). „Es wird Zeit“, grinst der 24-Jährige, der stets durch mutige Vertikalpässe auffällt. „Ich bin für jeden Einsatz dankbar.“
Mit 16 Jahren im Unterhaus debütiert
Interessant: Szerencsi durchlief nie eine Akademie, kämpfte sich über den Wiener Sportclub in den Profifußball. „Mit 16 Jahren hab ich im Wiener Unterhaus debütiert, mit 17 in der Regionalliga – es hat mir körperlich geholfen, so früh im Männer-Kick zu sein“, so Szerencsi, der sich auch heute durchsetzen will.
Erster Heimsieg als Ziel
Coach Peter Pacult setzt auf seinen größten Feldspieler im Kader (1, 95 m), will im sechsten Heimspiel gegen Austria Wien endlich den ersten Sieg zuhause einfahren.
Davor ließ sich Klagenfurt eine tolle Aktion einfallen: Für die Volkshilfe werden vorm Spiel haltbare Lebensmittel der Fans gesammelt.
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