Lando Norris zufolge ist die mentale Einstellung in der aktuellen Phase des WM-Kampfes weitaus wichtiger als die Performance der Autos. Entsprechend wolle der McLaren-Pilot nicht auf das große Ganz blicken, sondern viel eher von Rennen zu Rennen denken.
„Man lernt immer dazu. Aber irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man mehr für die mentale Seite und die Herangehensweise tut, als dass man das Auto tatsächlich zwei Hundertstel schneller fährt“, hielt Norris im Interview mit „The Athletic“ fest. In der Fahrer-Wertung liegt der Brite 52 Zähler hinter Leader Max Verstappen, bei noch sechs ausstehenden Grand Prix und drei Sprints ist somit noch alles offen.
„Geht nicht ums große Ganze“
Umso wichtiger ist deshalb die mentale Herangehensweise, so Norris. „Für mich geht es nicht darum, das große Ganze im Blick zu haben. Wenn ich das tue und mich nur auf ein Rennen nach dem anderen konzentriere oder darauf, was ich morgen, dann am Samstag und dann am Sonntag zu tun habe, dann denke ich nicht: Ich brauche ein gutes Wochenende an diesem Wochenende, damit ich das nächste Wochenende machen kann. Ich finde, es ist einfach dumm, so zu denken.“
Die nächste Chance, den Rückstand auf Verstappen zu minimieren, bietet sich dem 24-Jährigen kommendes Wochenende in Austin. Am Circuit of The Americas stehen ein Sprintrennen sowie ein Grand Prix auf dem Programm. Insgesamt kann Norris somit 34 Punkte sammeln.
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