Die Kooperation der Gesundheitsagentur des Landes mit einer Privatuniversität macht‘s möglich: Ab sofort können angehende Ärztinnen und Ärzte ihre Ausbildung auch im südlichen Niederösterreich absolvieren. Die Krankenhäuser in Wiener Neustadt, Neunkirchen und Hochegg sind daher jetzt Universitätskliniken.
Vor noch nicht allzu langer Zeit führte für Medizinstudenten aus Niederösterreich kein Weg an Wien vorbei. Mittlerweile ist die hochwertige Ausbildung auch hierzulande möglich – ab jetzt sogar an noch mehr Standorten.
Kampf gegen Ärztemangel
Denn in Zusammenarbeit mit der Danube Privat University (DPU) wurden auch die Spitäler in Wiener Neustadt, Neunkirchen und Hochegg zu Universitätskliniken aufgewertet. „Damit können wir auch in der Thermenregion die nächste Generation von Ärztinnen und Ärzten für unser Bundesland ausbilden“, betont Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).
Patienten profitieren davon
Und Alfred Zens, Vorstand der Landesgesundheitsagentur, sieht die Aufwertung der drei Spitäler im Süden Niederösterreichs als wichtigen Schritt dazu, die medizinische Versorgung im Land kontinuierlich zu verbessern: „Die Patienten profitieren davon, wenn die medizinische Versorgung immer am neuesten Stand der Wissenschaft ist.“
Es ist erfreulich, dass die Hälfte der Studienanfängerinnen und -anfänger, die jetzt hier ihre Ausbildung beginnen, aus Niederösterreich kommt.
Robert Wagner, Direktor der Danube Private University (DPU)
Wiener Neustadt als Universitätsstadt
120 Medizinstudenten sind in jedem Jahrgang vorgesehen, die Vorlesungen werden am City Campus und im Forschungszentrum in Wiener Neustadt gehalten. In Neunkirchen erfolgt die Praxisausbildung für Psychiatrie und Orthopädie, in Hochegg für Pneumologie, in Wiener Neustadt in den anderen Fachrichtungen mit Schwerpunkt auf plastische Chirurgie.
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