Neu ist es nach 39 Jahren tatsächlich nicht mehr, das 1985 im Stil eines mesopotamischen Himmelshügels erbaute Neue Rathaus. Aber ist es wirklich ein besorgniserregender Sanierungsfall? Den Aussagen von VP-Gemeinderat Thomas Fuchshuber nach könnte man das annehmen.
Schließlich sollen ihm zufolge immer mehr Stimmen laut werden, dass der markante Bau am Urfahraner Donauufer so marod sei, dass ein normaler Arbeitsalltag für die rund 1000 Mitarbeiter in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein dürfte. Es soll auch bereits konkrete Gespräche mit großen Unternehmen gegeben haben, damit Mitarbeiter im Fall umfassender Sanierungsmaßnahmen in verfügbare Immobilien übersiedeln können.
„Wir wollen Details“
„Immer mehr Informationen sickern durch, aber offen gesprochen wird nicht. Wir wollen Details über den anscheinenden maroden Bauzustand wissen, ob die Mitarbeiter temporär umsiedeln müssen – und vor allem, was für die Sanierung an öffentlichen Geldern veranschlagt wird“, so Fuchshuber, der in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Anfrage diesbezüglich an den geschäftsführenden Vizebürgermeister und Planungsstadtrat Dietmar Prammer stellen will.
Wir sind es einerseits den Linzern und andererseits natürlich den Mitarbeitern schuldig, dass hier endlich die Fakten auf den Tisch kommen.
Thomas Fuchshuber, Linzer VP-Gemeinderat
„Gerede von Evakuierung ist Blödsinn“
Letzterer versteht die Aufregung nicht: „Ja, es stimmt, dass es zuletzt während der starken Regenfälle hereingeregnet hat – auch in mein Büro. Und es gab in der Vergangenheit auch schon Probleme mit so manchen Rohrleitungen. Aber das Gerede von ,Evakuierung‘ und Ausquartieren der Magistratsmitarbeiter ist völliger Blödsinn.“
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