Hat sich der FC Bayern verzockt, als man Ryan Gravenberch 2023 für 40 Millionen Euro nach Liverpool verkaufte? Während sich der Niederländer in München nicht durchsetzen konnte, ist er in England zu einem Schlüsselspieler geworden. Sein neuer Trainer Arne Slot gerät regelrecht ins Schwärmen.
Während der FC Bayern am Mittwoch, in der Champions League auf der Insel gegen Aston Villa entzaubert wurde, durfte nicht allzu weit entfernt ein ehemaliger Münchner erneut jubeln. Ryan Gravenberch und seine Liverpooler zeigten im Spiel gegen Bologna nämlich erneut eine bärenstarke Leistung.
Dabei wird der Niederländer immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Elf von Trainer Arne Slot. „Ich war sehr zufrieden mit ihm. Wieder eine tolle Leistung“, geriet Slot nach dem Spiel, angesprochen auf die Leistung seines Mittelfeld-Motors, ins Schwärmen.
Mit einer Passquote von 91 Prozent strahlte der 22-Jährige gegen die Italiener eine unheimliche Sicherheit aus. „Die Rolle der Nummer sechs im Mittelfeld ist nicht einfach, aber wenn man Ryan beobachtet, sieht es leicht aus“, zieht so auch Ex-DFB-Nationalspieler Thomas Hitzlsberger bei Sky.
Ärgert man sich in München?
Auch Liverpool-Legende Peter Crouch ist vom jungen Niederländer begeistert, wie er gegenüber „TNT Sports“ bestätigt: „Er war in dieser Rolle ziemlich unerprobt, aber er hat sich als wahre Offenbarung erwiesen. Er ist einfach überragend!“
Verfolgen wird man die Entwicklung sicherlich auch in München. Denn dort konnte sich der Niederländer nie richtig durchsetzen und wurde schließlich im vergangenen Jahr nach Liverpool verkauft. Wenn man sich seine anschließende Entwicklung anschaut, darf durchaus die Frage stellen, ob sich die Bayern hier am Ende verzockt haben?
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