Eklat beim Premier-League-Topspiel der sechsten Runde. Bei seiner Einwechslung wurde Manchester Uniteds Mason Mount am Sonntag von Tottenhams Fans als „Chelseas Strichjunge“ beleidigt. Die Spurs verurteilten die Aktion ihrer Anhänger in einem Statement scharf.
Kurz vor dem Pausenpfiff war der Mittelfeldspieler für Kobbie Mainoo eingewechselt worden, zum selben Zeitpunkt wurden im Gäste-Sektor von Old Trafford „Chelsea rent boy“-Sprechchöre angestimmt. Mount war vergangene Saison zu den „Red Devils“ gewechselt, nachdem er seine gesamte Jugend beim FC Chelsea verbracht hatte und zwischen 2019 und 2023 für die Profis auf dem Rasen gestanden war.
„Kein Weg, Unterstützung für das Team zu zeigen“
Über Tottenhams 3:0-Auswärtssieg hängt ein homophober Schleier, in einem Statement stellte der Verein aus Nord-London klar: „Der Klub ist sich der abscheulichen homophoben Gesänge von Teilen unserer Auswärtsfans im Old Trafford heute bewusst. Das ist einfach inakzeptabel, äußerst beleidigend und kein Weg, Unterstützung für das Team zu zeigen.“
Tottenham sei zu Recht stolz auf die Unterstützung seiner Fans, diese hätten jedoch die Verantwortung, als Botschafter des Vereins zu handeln und Diskriminierung jeglicher Art zu verhindern. Der Klub wolle eng mit der Polizei und Ordnern zusammenarbeiten, um die Übeltäter zu identifizieren und „strengste Maßnahmen“ ergreifen, heißt es weiter.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.