Eine unendliche Geschichte ist der 2015 beschlossene Neubau des MCI mittlerweile. Markus Gassler, Chef vom Dienst der „Tiroler Krone“, hat dazu eine glasklare Meinung.
Und wieder einmal ist das MCI, die renommierte Hochschule des Landes, negativ in den Schlagzeilen. Nachdem es im Sommer ruhig war und man den Anschein hatte, dass im Hintergrund eifrig am längst notwendigen Neubau gearbeitet wird, tauchte im Kurier Mitte der Woche die Meldung auf, dass die Bundesimmobilien Gesellschaft BIG für ein „Miet-Kauf-Modell“ (die BIG baut, das Land zahlt dann die Miete) nicht zur Verfügung stehe. Einen Tag später schlussfolgerte das Tiroler Großformat sogar, dass eine Variante mit der BIG nun überhaupt nicht mehr möglich wäre und das Land abermals die Stopptaste drücken werde!
Das Drücken der Stopptaste wäre nicht nur für das MCI, sondern auch für den Wissenschafts- und Wirtschafts-Standort Tirol die ungünstigste Variante.
Markus Gassler
Ganz so ist aber nicht, wie „Krone“-Recherchen ergaben. Wie auch immer: Man darf nur hoffen, dass der Fehler von 2018 – das Drücken der Stopptaste – nicht wiederholt wird. Wie wir wissen, hat dieser Fehler Millionen von Euro gekostet und das MCI, aber auch die Landesregierung, erst in diese missliche Lage gebracht. Das Drücken der Stopptaste wäre nicht nur für das MCI, sondern auch für den Wissenschafts- und Wirtschafts-Standort Tirol die ungünstigste Variante.
Aber es hat leider ohnedies immer mehr den Anschein, dass im Hintergrund Kräfte am Werk sind, die gezielt gegen das MCI arbeiten und ihm Schaden zufügen wollen. Wenn das so ist, dann ist herauszufinden, warum. Wenn nötig, mithilfe des Rechnungshofes oder gleich der Gerichte. Die Politik muss endlich Farbe bekennen: Ja, ich will, oder nein, ich will nicht!
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