10.03.2013 20:25 |

EBEL-Viertelfinale

Linz zog gegen VSV Kopf aus Schlinge - jetzt wartet der KAC

Titelverteidiger Black Wings Linz hat sich im Entscheidungsspiel des Viertelfinales der Erste Bank Eishockey Liga gegen den Villacher SV knapp durchgesetzt. Die Oberösterreicher gewannen am Sonntag vor Heimpublikum mit 4:3 und empfangen nun am Dienstag Rekordchampion KAC in der Finalneuauflage des Vorjahres zum ersten Halbfinalspiel. Im anderen Semifinale treffen die Vienna Capitals auf Red Bull Salzburg.

Der Meister war in der Serie gegen den VSV bereits 3:1 vorangelegen, eine knappe Niederlage zu Hause und eine glatte am Freitag in Villach bescherten den Black Wings wie im Vorjahr aber ein nervenaufreibendes siebentes Spiel. In diesem setzten sie sich wie in der vergangenen Saison beim 8:3 gegen die Capitals wieder durch.

Linzer zu Beginn ganz kalt erwischt
Linz wurde in der mit 3.750 Zuschauern ausverkauften Linzer Eishalle allerdings wie schon am Freitag in Villach kalt erwischt. Diesmal ließ sich die Truppe von Chefcoach Rob Daum vom frühen 0:1 durch Hotham (3./PP) aber nicht beeindrucken und antwortete prompt durch Treffer von Hedlund (4.) und Baumgartner (8.). Die Reaktion der Gäste auf diesen Doppelschlag ließ nicht lange auf sich warten, Ryan war nach einer Viertelstunde im zweiten VSV-Powerplay erfolgreich.

Danach verlor die bis dahin höchst rasante und ausgeglichene Partie etwas an Tempo. Im Mitteldrittel erarbeiteten sich die Linzer ein leichtes Übergewicht, das sich in zwei Toren niederschlug. Topscorer Lebler (24.) und Murphy (32.) im ersten Überzahlspiel, nachdem sein Team eine 3:5-Unterzahl überstanden hatte, sorgten für das 4:2 vor dem Schlussabschnitt.

VSV spielt Schlussminute in 6:3-Überzahl
Fünf Minuten nach Wiederbeginn bestraften die Villacher die etwas zu passive Spielweise der Hausherren mit dem Anschlusstreffer. Hotham (44.) sorgte mit seinem zweiten Tor wieder für Hochspannung. In der heißen Schlussphase ließen die Villacher eine 5:3-Überzahl ungenutzt, ohne Tormann zwischen den Pfosten spielten die Gäste die Schlussminute sogar mit drei Spielern mehr, doch der Meister überstand auch diese brenzlige Ausnahmesituation.

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