Die gemeinnützigen Wohnbauträger präsentierten viele Projekte. Der Zeitplan für 5000 Wohnungen in 6 Jahren ist laut den Wohnbaufirmen realistisch.
Bis zu 5000 neue Wohnungen will die Salzburger Stadtregierung wie berichtet in den nächsten sechs Jahren auf den Weg schicken. Dabei soll es sich ausschließlich um geförderte Wohnungen handeln, in Summe sollen es deutlich mehr Miet- statt Eigentumswohnungen werden.
Neben vielen Neubauprojekten soll vor allem auch Nachverdichtung bei bestehenden Wohnhäusern zum Wohnungsboom beitragen. Beim Neubau sind aktuell laufende Großprojekte wie am Dossenweg in Gneis oder auf den Stiegl-Gründen in Maxglan bereits eingerechnet.
Nachverdichtungsprojekte liegen offenbar bereits umsetzungsreif in der Planungsabteilung. Etwa in der Josef-Ressel-Straße in Taxham. Dort würde es um günstige Richtwertmieten gehen. „Das ist fix und fertig. Es wurde bisher nur politisch nicht auf den Weg geschickt“, wundert sich Planungsstadträtin Anna Schiester (Grüne).
Laut der Vereinigung der Wohnbauträger ist der ambitionierte Zeitplan realistisch. „Wenn es eine politische Mehrheit für ein Projekt gibt, ist innerhalb von zwei Jahren eine Baugenehmigung möglich. Das Bauen selbst dauert dann eineinhalb, zwei Jahre. Insofern ist das realistisch“, sagt Stephan Gröger, Chef der Heimat Österreich und Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen in Salzburg.
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