Keine Atempause

Temperaturen steigen, jetzt schmilzt der Schnee!

Österreich
16.09.2024 08:59

In ganz Österreich ist die Gefahr von Hochwasser weiter massiv. Nicht nur die erwarteten enormen Niederschläge könnten die Lage zusätzlich verschärfen – in den Bergen steigen bereits die Temperaturen, weshalb weitere Wassermassen in die Überflutungsgebiete strömen. In zahlreichen Orten sind die Einsatzkräfte weiter im Dauereinsatz. Erst ab Mittwoch soll sich die Wetterlage etwas beruhigen.

Bis zum frühen Nachmittag kam es im Osten weiterhin zu größeren Überflutungen kommen. In Wien gibt es wegen des Hochwassers infolge der Unwetter weiterhin eingeschränkten U-Bahnbetrieb. Niederösterreich gilt seit Sonntag als Katastrophengebiet. Im Fokus der Einsätze stehen die Dammsanierungen und der Schutz der Dämme, zahlreiche Menschen wurden bereits evakuiert. In St. Pölten ist am Montag ein Teil des Traisendamms gebrochen sein. Auch hier folgten bereits erste Evakuierungen.

Lawinengefahr in Salzburg
In Salzburg sind zahlreiche Straßen weiterhin gesperrt, denn auch die Lawinengefahr bleibt bestehen. Die Einsatzkräfte sind durchgehend damit beschäftigt, Keller auszupumpen, Straßenzüge zu befreien, Sandsäcke zu füllen und auszuteilen oder den örtlichen Hochwasserschutz aufzubauen. Innergebirgig war der Schnee das Hauptproblem. Auch in anderen Bundesländern sind die Einsatzkräfte seit mehreren Tagen im Dauereinsatz.

Die Einsatzkräfte sind in ganz Österreich im Dauereinsatz.
Die Einsatzkräfte sind in ganz Österreich im Dauereinsatz.(Bild: APA/BFK KREMS/MANFRED WIMMER)
Auch der Wienfluss ist völlig überflutet.
Auch der Wienfluss ist völlig überflutet.(Bild: Hannah Tilly)
Erste Straßensperren in Graz.
Erste Straßensperren in Graz.(Bild: Juergen Fuchs)
(Bild: Bergrettung Salzburg)
Unwetter in NÖ
Unwetter in NÖ(Bild: APA/WASSERRETTUNG LV SALZBURG)

Schneeschmelze nimmt zu
Auch die Donau steigt im Osten des Landes immer weiter. In Korneuburg fließen aktuell bis zu 9870 m³/s durch. Die Nacht auf Montag sei dennoch ruhig verlaufen, sagte Klaus Stebal vom Landesfeuerwehrkommando in der Früh. Allerdings rechnen Wetterexperten mit weiteren Niederschlägen. Auch die zunehmende Schneeschmelze könnte in den nächsten Tagen für weitere Probleme sorgen.

Es bleibt regnerisch
Denn in den kommenden Tagen zeigt sich das Wetter weiterhin von der regnerischen Seite. Vor allem in Vorarlberg, Tirol und Salzburg regnet es auch am Dienstag verbreitet, und auch im Inn-, Mühl-, und Waldviertel ist es eine Zeit lang regnerisch. Allerdings lassen die Schauer im Laufe des Tages nach. Wolken und Nebel lockern ebenfalls auf und die sonnigen Phasen werden länger.

Mittwoch wird wärmer
Der Mittwoch wird deutlich milder als die vorherigen Tage. Die Sonne setzt sich immer mehr durch. Die Wolkenfelder lösen sich großteils auf. Nur einzelne Schauer zwischen Linz, Graz und Wien sind möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen elf und 22 Grad.

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