Nachdem die Damen der Spielgemeinschaft FC Lustenau/FC Dornbirn Salzburgligist SG Tennengau mit 11:0 aus dem ÖFB-Cup werfen konnten, kämpfen sie am Sonntag um den Einzug ins Viertelfinale. Der Gegner: Zweitligist Wacker Innsbruck. Ein Gegner, an den man keine guten Erinnerungen hat.
„Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, werden wir gewinnen“, ist Dornbirn-Trainer Klaus Stocker vom Potenzial seines Teams vor dem heutigen Auswärtsspiel im Cup-Achtelfinale bei Wacker Innsbruck (15) überzeugt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es in der vergangenen Saison – als die Tirolerinnen noch in der Bundesliga spielten – keinen Sieg für sein Team gegen die Innsbruckerinnen gab. Nach einem 1:1-Heimremis setzte es in der allerletzen Runde eine 2:3-Auswärtsniederlage. „Da haben wir aber einfach nicht gut gespielt und man kann auch unseren heutigen Kader nicht mehr mit dem von damals vergleichen“, sagt Stocker.
Unterschätzen wird man die Wacker-Frauen, die nach drei Runden mit zwei Siegen und einer Niederlage in der zweiten Liga auf Rang fünf stehen, aber sicher nicht. „Sie zwei ein, zwei sehr schnelle Stürmerinnen. Wir sind gewarnt“, erklärt der Dornbirn-Trainer, der eine Gegnerin ganz besonders im Visier hat – die Deutsche Julia Stützenberger. „Wir wollten sie im Sommer eigentlich zu uns holen“, verrät Stocker. Da die 21-Jährige, die vom SV Alberweiler kam, aber in der Tiroler Landeshauptstadt studiert, wurde dieser Plan rasch wieder ad acta gelegt.
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