Der 31-jährige René Bickel wurde von der ÖVP-nahen Liste „Zukunft Hard“ als Bürgermeisterkandidat nominiert. Bei der kommenden Wahl wird er Ortschef Martin Staudinger (SPÖ) herausfordern.
Nachdem die Schwarzen Jahrzehnte lang das Sagen in der Bodenseegemeinde hatten, ging das Bürgermeisteramt im Herbst 2020 flöten. Martin Staudinger (SPÖ) setzte sich damals in der Stichwahl klar gegen die schwarze Amtsinhaberin Eva-Maria Mair durch. Sie hatte die Bürgermeisteragenden im Dezember 2019 von Harald Köhlmeier übernommen, der überraschend zurückgetreten war. In den Jahren davor war Hard unter Hugo Rogginer (1999 – 2010) und Gerhard Köhlmeier (1970 – 1998) fest in den Händen der Volkspartei.
An die früheren Wahlerfolge anknüpfen soll nun der 31-jährige René Bickel. Er wurde am Donnerstagabend im Harder Pfarrzentrum zum Bürgermeisterkandidaten der ÖVP-nahen Liste „Zukunft Hard“ nominiert. Der Vater von zwei Kindern ist seit 2020 Fraktionsobmann und im Gemeindevorstand tätig. Derzeit arbeitet er bei einem Harder Versicherungsmaklerbüro.
Erklärtes Ziel von Spitzenkandidat René Bickel und seinen Mitstreitern, zu denen auch parteifreie Listenmitglieder gehören, ist es, die Dienstleistungsqualität der Gemeinde zu stärken. „Die Gemeinde soll für ihre Bürger und Unternehmer Partner und Ermöglicher sein, dafür braucht es einen fleißigen Bürgermeister, der sich gemeinsam mit einem starken Team persönlich darum kümmert“, ließ Bickel wissen. Ein weiteres Augenmerk soll auf den Themen Vereine und Ehrenamt sowie dem leistbaren Wohnen liegen. Dazu hätte die ÖVP Hard bereits ein eigenes Konzept entwickelt.
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