Nach dem Vorwurf der sexuellen Aggression durch eine Frau ist Fußball-Profi Rafa Mir vom spanischen Erstligisten Valencia für zwei Spiele aus dem Team verbannt worden.
Er persönlich habe diese Entscheidung getroffen, sagte Trainer Ruben Baraja vor der Partie des La-Liga-Tabellenletzten am Sonntagabend bei Atletico Madrid. Nach der Vergewaltigungsanzeige der Frau hatte der Stürmer zwei Nächte hinter Gittern verbringen müssen. Der 27-Jährige beteuert seine Unschuld.
Die sexuellen Handlungen seien einvernehmlich erfolgt, betonten er und sein Anwalt. Unabhängig von der anstehenden Klärung der Schuldfrage durch die Justiz wirft der Verein dem Profi zumindest Disziplinlosigkeit vor. Die Klubführung hatte trotzdem die Freigabe für seinen Einsatz gegeben. Doch der Coach entschied anders.
„Eine große Enttäuschung“
„Als Trainer bin ich der Meinung, dass eine Disziplinlosigkeit Konsequenzen haben muss. Nicht nur für ihn, sondern auch für das Wohl der Gruppe“, sagte Baraja. Er habe dem Profi gesagt, dass der Zwischenfall für ihn „eine große Enttäuschung“ gewesen sei. Ein Mensch könne aber Fehler machen. Man werde Mir daher eine zweite Chance geben.
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