Federkielsticken, Schmieden, Drechseln, Laternenbauen, Hüte machen und Saaten für die Bienen: Das Aufsteirern rückt auch Steirer, die nach bester Tradition fertigen, in den Fokus.
Es ist DAS Fest des Jahres – und es naht in Riesenschritten! Am 14. und 15. September wird ganz Graz, präsentiert von Ihrer „Krone“, zur glanzvollen Bühne für Tradition, Musik, Unterhaltung, Kulinarik. Und auch sie finden ihr Scheinwerferlicht: Steirer, die noch ein (altes) Handwerk beherrschen! Und es ihren Zuschauern zeigen; das Publikum wird sicher begeistert sein. Staunen. Dazu lernen.
Karin Krahl-Wichmann zum Beispiel, die mit nur 21 Jahren 2003 die Hutfabrikation in der Grazer Wickenburggasse übernommen hat. Mittlerweile hat sie ihr Geschäft nach Deutschfeistritz (Färbergasse 2) verlegt – und sie macht Hüte immer noch mit Leidenschaft und Herzblut. Und die schicken Kopfbedeckungen boomen sogar nach wie vor. Nicht nur der fesche Ausseerhut. „Heuer im Sommer liegen Strohhüte voll im Trend.“ Geheimtipp: Sie fertigt welche aus alten Kaffeesäcken! Beim Aufsteirern zu sehen in der Schmiedgasse.
Sensationell auch, was Marion Peternell in petto hat: Sie hat mit „Seedpap“ handgefertigtes Saatpapier in Produktion. Und verbindet damit zwei Dinge: In diesem Saatpapier sind Samen von Wildblumen sowie Kräutern, die Wildbienen nähren, „sie finden durch die Monokulturen und Verbauung immer weniger Futter, sterben aber natürlich ohne. Jeder kann sie allerdings unterstützen und Samen säen.“ Und: Das Saatpapier gibt es auch in Form von Grußkarten. Die, sobald gelesen, als Zweitnutzung großartig nützlich sind. Top-Idee, zu sehen am Mariahilferplatz.
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