Strittiger Elfmeter

Admira-Coach Didi Kühbauer wittert nach 1:2 “Betrug”

Sport
17.02.2013 12:19
Der Kampf gegen den Abstieg in der Bundesliga hat schon zum Frühjahresauftakt am Samstag für den ersten Aufreger gesorgt. Admira-Trainer Didi Kühbauer witterte nach der 1:2-Pleite gegen Wiener Neustadt "Betrug". Während die Blau-Weißen nach dem Erfolg im Nachzügler-Duell jubelten, fielen die Südstädter erstmals in dieser Saison auf den vorletzten Platz zurück.

Die Schlüsselszene in Maria Enzersdorf ereignete sich in der 47. Minute. Wiener Neustadts Dominik Hofbauer segelte im Strafraum der Admira, ohne getroffen worden zu sein, durch die Luft, Schiedsrichter Manfred Krassnitzer wertete die Schwalbe als Elfmeter. Peter Hlinka erzielte den Ausgleich, Dario Tadic traf gegen unsortierte Admiraner nur zwei Minuten später zur Entscheidung. Die Admira liegt damit nach nur einem Punkt aus den jüngsten zehn Spielen weiter nur einen Zähler vor Wacker, Wiener Neustadt hat als Achter nun drei Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht.

Kühbauer stinksauer
Die Fehleinschätzung von Krassnitzer brachte Kühbauer auf die Palme. Zunächst um Fassung ringend, legte der mit Unparteiischen des öfteren auf Kriegsfuß stehende Coach der Südstädter los. "Es tut mir leid für meine Mannschaft. Wenn man den Ausgleichstreffer sieht: Das ist Betrug, was da passiert ist", meinte der Ex-Internationale. Der 45-jährige Kärntner Krassnitzer habe sein Team ohnedies bereits in der Vergangenheit mehrmals benachteiligt: "Das sind Schiedsrichter, die das letzte Jahr am Werk sind und einen Klub zusammenhauen wollen."

Pfeifenberger gibt Kühbauer recht
In der für Kühbauer entscheidenden Szene sprach auch sein Trainerkollege Heimo Pfeifenberger von einer Fehleinschätzung des Unparteiischen. Der alleinige Grund für den Sieg seiner Elf sei dies aber nicht gewesen. Der Salzburger durfte sich am Ende über den erstmaligen Vorstoß seiner Elf auf Platz acht freuen. Für ihn gelte es nun, die Konzentration hoch zu halten. "Wir haben noch 15 schwere Spiele vor uns und müssen über die Schmerzgrenze gehen, um unser großes Ziel zu realisieren", sagte Pfeifenberger.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
17.02.2013 12:19
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung