Die Schlüsselszene in Maria Enzersdorf ereignete sich in der 47. Minute. Wiener Neustadts Dominik Hofbauer segelte im Strafraum der Admira, ohne getroffen worden zu sein, durch die Luft, Schiedsrichter Manfred Krassnitzer wertete die Schwalbe als Elfmeter. Peter Hlinka erzielte den Ausgleich, Dario Tadic traf gegen unsortierte Admiraner nur zwei Minuten später zur Entscheidung. Die Admira liegt damit nach nur einem Punkt aus den jüngsten zehn Spielen weiter nur einen Zähler vor Wacker, Wiener Neustadt hat als Achter nun drei Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht.
Kühbauer stinksauer
Die Fehleinschätzung von Krassnitzer brachte Kühbauer auf die Palme. Zunächst um Fassung ringend, legte der mit Unparteiischen des öfteren auf Kriegsfuß stehende Coach der Südstädter los. "Es tut mir leid für meine Mannschaft. Wenn man den Ausgleichstreffer sieht: Das ist Betrug, was da passiert ist", meinte der Ex-Internationale. Der 45-jährige Kärntner Krassnitzer habe sein Team ohnedies bereits in der Vergangenheit mehrmals benachteiligt: "Das sind Schiedsrichter, die das letzte Jahr am Werk sind und einen Klub zusammenhauen wollen."
Pfeifenberger gibt Kühbauer recht
In der für Kühbauer entscheidenden Szene sprach auch sein Trainerkollege Heimo Pfeifenberger von einer Fehleinschätzung des Unparteiischen. Der alleinige Grund für den Sieg seiner Elf sei dies aber nicht gewesen. Der Salzburger durfte sich am Ende über den erstmaligen Vorstoß seiner Elf auf Platz acht freuen. Für ihn gelte es nun, die Konzentration hoch zu halten. "Wir haben noch 15 schwere Spiele vor uns und müssen über die Schmerzgrenze gehen, um unser großes Ziel zu realisieren", sagte Pfeifenberger.
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