Am 3. Oktober läuft „Joker 2“ an, am 10.10. die Roman-Verfilmung „Der Buchspazierung“, ab 14. November ist dann „Gladiator 2“ zu sehen – mit einem Top-Programm warten die heimischen Kinos in diesem Herbst auf. Wir sprachen mit Star-Movie-Chef Hans-Peter Obermayr über Investitionen, Konkurrenz und abwägende Filmfans.
Mehrere Millionen Euro hat die Star-Movie-Gruppe um Hans-Peter und Klaus Obermayr in den letzten zwei Jahren in grüne Energie investiert – und da vorwiegend in Photovoltaikanlagen und mit Solarmodulen ausgestattete Carports vor ihren Kinos investiert.
Tanzschule Hippmann zieht in Regau ein
Heuer gab das Familienunternehmen vor allem in Regau Geld aus: Rund 300.000 Euro flossen in die Neugestaltung des Foyers, dazu unterstützte man auch den Umbau der ehemaligen Diskothek zu Österreichs modernster Tanzschule, die am 28. September die Familie Hippmann eröffnet. „Auch in puncto Technik und Sitzkomfort sind wir an allen Standorten beim Optimieren“, erzählt Hans-Peter Obermayr. Nachsatz: „Sich zurücklehnen und genießen sollen unsere Gäste – als Betreiber tut man das selten.“
In vielen Teilen der Welt sind die Kinosäle aufgrund der angenehmen Klimatisierung gerade bei heißem Wetter sehr gut besucht. In Österreich ist diese Entwicklung deutlich langsamer zu merken. Bei 17 Grad, Sommerferien und Regenwetter sind unsere Kinos im Sommer noch immer am besten besucht.
Hans-Peter Obermayr, Star Movie
Konkurrenz durch Outdoor-Events
Wie war bisher das Jahr für die von Peuerbach aus agierende Gruppe, die insgesamt sieben Kinos betreibt? „Vor allem in den Sommermonaten machen uns die vielen Outdoor-Events an den Wochenenden Konkurrenz“, beschönigt Obermayr nichts. Trotzdem lief 2024 bis jetzt weit besser als erwartet. Der mehrere Monate andauernde Autoren- und Schauspielerstreik in Hollywood im Vorjahr hatte die Prognosen ursprünglich gedämpft: „Doch die wurden dann gleich in den ersten Monaten übertroffen.“ Filme wie „Dune: Part Two“ oder „Chantal im Märchenland“ schlugen sich da besonders positiv nieder.
„Die Menschen unterscheiden mehr als früher, ob sie einen Film im Kino erleben möchten oder ihn später zu Hause ansehen“, so Obermayr. Blockbuster ziehen noch immer die Massen an. Für kleinere Filme wird’s oft schwieriger: „Einige werden unter ihrem Wert geschlagen. Das ist schade.“
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