Die Liste der früheren Grünen-Chefin Madeleine Petrovic fordert mehr Mut in der Politik. Das „Zögern und Zaudern“ der Regierung hätten die Leute wirklich satt, sagte die Listengründerin am Dienstag bei der Palaktpräsentation.
Auf den Plakaten werden daher unter anderem „Mut zur Ehrlichkeit“ und „Mut zum Frieden“ gefordert. Der Hintergrund sind die Corona-Pandemie sowie die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen. Die drei Plakate haben die Kandidatinnen selbst entworfen, da das Budget der Kleinpartei begrenzt ist.
Als Spitzenkandidatinnen werden Madeleine Petrovic, die frühere Grüne und mittlerweile fraktionslose Gemeinderätin Monika Henninger-Erber sowie die Stuntfrau und Zirkuspädagogin Nora Summer gezeigt. Etwa 1000 Plakate sollen in Österreich aufgehängt werden. Zudem soll auf Werbung in sozialen Medien gesetzt werden.
„Sind nicht extrem oder Russland-hörig“
Als Forderungen zählte die Partei am Dienstag unter anderem Friedensverhandlungen und einen Waffenstillstand in der Ukraine und im Gazastreifen und eine Aufbarbeitung der Corona-Pandemie auf. „Wir schlittern zunehmend in eine liberale Demokratie. Wir sind nicht extrem, wir sind nicht Russland-hörig, keine Impfgegnerinnen und schon gar keine Nazis“, sagte Listenzweite Nora Summer.
Sie und ihre Mitstreiterinnen hätten jedenfalls den Mut, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, bekräftigte Petrovic. Ihre Liste wurde im Frühling gegründet und hofft auf einen Einzug in den Nationalrat. Dass gleich drei neu antretende Parteien die nötigen Unterstützungserklärungen geschafft hätten, sei „eine schallende demokratiepolitische Ohrfeige für die Regierung.“
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