"Blödsinn"

Berthold zu Theater um Hirscher: “Eine doofe Story”

Sport
07.02.2013 19:52
Das Theater rund um ein Facebook-Posting von Marcel Hirscher im Anschluss an den Herren-Super-G ist nach Ansicht von ÖSV-Chefcoach Mathias Berthold das Produkt einer "doofen Story" von "spitzfindigen Reportern". "So etwas kann Unruhe schaffen, die nicht notwendig ist", meinte Berthold am Donnerstagabend im ORF-WM-Studio.

"Ich habe das Posting so aufgefasst, wie es Marcel gemeint hat. Einige spitzfindige Reporter haben aber daraus eine doofe Story gemacht. Da wurden einige Sachen gemacht, die sehr ärgerlich waren", sagte der Vorarlberger. "Aber bei uns schaffen sie es nicht, Unruhe hineinzubringen. Weil wir zusammenstehen und auf den Sport fokussiert sind. Wir lassen uns durch so einen Blödsinn nicht rausbringen."

Zunächst habe Berthold nach dem Hirscher-Posting noch geschmunzelt. "Aber das ist mir bald vergangen. Ich habe sehr viele böse E-Mails bekommen."

"Hirscher hatte keine Zeit fürs Super-G-Training"
Berthold betonte am Donnerstagabend noch einmal, dass Hirscher auf eigenen Wunsch in dieser Saison verstärkt auf die Karte Riesentorlauf/Slalom gesetzt hat. "So kam es, dass er keine Zeit fürs Super-G-Training hatte. Seine Möglichkeiten im Super-G sind unbestritten, aber nur mit einer entsprechenden Vorbereitung und nicht aus dem Stegreif."

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