Eines Tages im Weltcup starten, bei Weltmeisterschaften oder vielleicht sogar Olympischen Spielen mit dabei sein. Der Traum vieler junger Sportlerinnen und Sportler. Als alpiner Skirennläufer in Österreich kein leichtes Unterfangen – da stehen die Chancen mitunter in den Nachbarländern besser. Ein Umstand, den sich jetzt ein 18-jähriger Vorarlberger zunutze macht.
Marc Giradelli für Luxemburg, Kilian Albrecht für Bulgarien – Vorarlberger, die für andere Nationen im Skizirkus starteten und erfolgreich waren, sind nichts Neues. Auf diese Spuren begibt sich nun auch der 18-jährige Christoph Walser vom SV Tosters, der ab sofort für Liechtenstein Rennen bestreiten wird.
„Mein Papa ist Liechtensteiner“, erklärt der Rossignol-Pilot, der sich im Frühjahr für einen Wechsel entschied. Nachdem der ÖSV und die FIS dem „Transfer“ zugestimmt hatten, ging es für Christoph vom VSV-Jugendkader in den C-Kader des Liechtensteinischen Skiverbands. „Da gab es überhaupt kein böses Wort und beim LSV hat man mich mit offenen Armen aufgenommen“, so der Youngster.
Die Sommer-Vorbereitung absolvierte Walser beim Rotor Team von Micha Eder, wo unter anderem auch die LSV-Granden Nico Gauer und Marco Pfiffner trainieren. Ab 7. September wartet in Saas-Fee der erste Schneekurs. Walsers Ziel für seine erste Saison im Fürstentum: „Ich möchte meine FIS-Punkte konsequent verbessern und mich im Laufe der Saison für Europacup-Starts empfehlen.“
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