Brian Horne, der englische Organisator des Atlantic-Cups, ein Jahrzehnt lang die Nummer eins im Tor von Millwall, fragte knapp vor Spielende, wer der Spieler mit der Nummer 32 sei: "Ein hervorragender Fußballer, der den Unterschied ausmacht."
Boskovic hat Hofmann vermisst
Mit Boskovic kam mehr Linie in das zuvor doch zu langsame Rapid-Spiel, ging es mehr und zielstrebiger nach vorne statt in die Breite oder zurück. Meist suchte er so wie früher Steffen Hofmann: "Es tut mir gut, wieder mit ihm zu spielen. Hätte ich einen Partner wie ihn in Washington gehabt, wäre ich immer noch dort."
"Könnte einen Marathon laufen"
Verblüffend, dass Boskovic schlanker und fitter als vor zwei Jahren wirkt. Offenbar ist er einer der wenigen Menschen, der durch die vermehrte US-Burger-Kost abnimmt. Er führt dies auf das gezielte Aufbauprogramm nach einer Knieoperation im letzten Jahr zurück: "Ich könnte jetzt auch einen Marathon laufen."
Der in Österreich praktizierte Fußball liegt ihm auch besser als der amerikanische, der weniger auf Taktik, mehr auf Laufen Wert legt: "Das ist eher der englische Stil." Zum Vergleich mit der Rapid-Mannschaft, die er verließ, fiel ihm ein: "Wir hatten mehr Routine, vorne einen Jelavic, jetzt sind wir jünger. Aber es ist auch viel Talent dabei." Er brauche nur noch mehr Spielpraxis, dann sei alles okay: "Mit jedem Match werde ich wieder stärker, komm' ich besser in Form."
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