Strahlende Sterne und Gesichter: Die „Krone“ verloste mit dem Astronomischen Zentrum Martinsberg (Ein-)Blicke auf den Sternenhimmel. Die Perseiden machten die laue Sommernacht perfekt.
Eine unvergessliche Nacht erlebten Sonntagabend die Gewinner der „Krone“-Perseidennacht im Astronomischen Zentrum Martinsberg (AZM). 50 Teilnehmer hatten das Glück, in einer klaren, lauen Sommernacht Dutzende Sternschnuppen der Perseiden beobachten zu können. Der besonders dunkle Himmel im Oberen Waldviertel bot die perfekte Kulisse für dieses Spektakel. Bis Mitternacht wurden bis zu 30 Sternschnuppen gezählt, die mit unglaublicher Geschwindigkeit über den Himmel zogen.
Das Highlight des Abends war nicht nur das Aufblitzen der Perseiden. Durch das große Fernrohr konnten die Teilnehmer die Mondkrater in hoher Auflösung sehen. Besonders spektakulär war auch der Blick auf den Saturn. Der majestätische Ring des Planeten zeigte sich in seltener Kantenstellung, wodurch er besonders eindrucksvoll erschien. Zudem waren vier seiner Monde deutlich sichtbar. Ein weiteres Highlight der Nacht war die Milchstraße, die sich als leuchtendes Band über den gesamten Himmel spannte. Die Besucher waren – begleitet und informiert von AZM-Obmann Michael Jäger und seinem Team – von der Nacht sichtlich angetan. Einige blieben bis nach Mitternacht.
Die Milchstraße in voller Pracht
Die Erwartungshaltung der „Krone“-Gewinner war schon im Vorfeld groß. Daniela Heidenreich aus Leiben erzählte, dass sie schon seit ihrer Jugend an den Sternen interessiert ist: „Mein Onkel hat mir den Großen und Kleinen Wagen gezeigt. Aber heute war ich zum ersten Mal auf einer Sternwarte.“ Einzig ihr Wunsch, 100 Sternschnuppen zu sehen, ging nicht ganz in Erfüllung. Ernst Ortmair aus Pottenbrunn wollte einmal die Milchstraße in voller Pracht beobachten: „Bei mir zu Hause schaue ich oft im Garten vom Liegestuhl aus in die Sterne. Da tut sich aber am Himmel nicht viel.“ Im Waldviertel war das anders.
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