Kate Winslet ist bekannt dafür, sich in Hollywood für ein positives Body-Image einzusetzen und keine strenge Diät für Rollen zu halten. Deshalb weigerte sie sich auch, am Set ihres neuesten Filmes „Lee“ ihre „Speckrollen“ zu verdecken.
In „Harper’s Bazaar“ enthüllt die Oscargewinnerin, dass sie dies als sehr unangenehme Situation empfand. Ein Crewmitglied hätte ihr vor einer Bikini-Szene nämlich angeraten, mehr Körperhaltung anzunehmen, um ncht dicklich auszusehen.
„Lee sitzt im Bikini auf einer Bank. Und einer aus der Crew meint, dass ich mich gerader hinsetzen soll“, erzählt sie. Doch Winslet denkt gar nicht daran, dieser Aufforderung Folge zu leisten und blafft den Mann an: „Nur, weil du meine Speckrollen sehen kannst? Das kannst du dir abschminken“
Der Film handelt von der amerikanischen Kriegsfotojournalistin Elizabeth „Lee“ Miller, die im 2. Weltkrieg Bilder für „Vogue“ anfertigte. Lee war zwar in frühen Jahren ein Model gewesen, doch als reifere Frau nicht wie ein Fitnessmodel durchtrainiert. Winslet habe darum ihre Fitnessroutine eingestellt, um ihren Körper „weicher“ aussehen zu lassen.
Winslet stört es nicht, auf der Leinwand „weniger als perfekt“ auszusehen. Das Gegenteil ist der Fall, wie die 48-Jährige erklärt: „Es macht mich sogar stolz. Denn es ist mein Leben – und darauf kommt es an.“
Mitschüler bezeichneten sie als „Wabbelspeck“
Die britische Schauspielerin hatte in früheren Interviews verraten, dass sie als Kind und junge Frau oft wegen ihres Gewichts gehänselt und sogar gemobbt wurde. In der „Today“-Show enthüllte sie 2016, dass ihr Mitschüler in ihren Teeniejahren den fiesen Spitznamen „Blubber“ (Wabbelspeck) verpasst hatten.
Auch nachdem sie es dank „Titanic“ zu Weltruhm geschafft hatte, war ihr schwankendes Gewicht in Klatschmagazinen regelmäßig Thema. 2003 machte sie weltweit Schlagzeilen, als sie das britische Magazin „GQ“ öffentlich dafür tadelte, dass man sie auf dem Cover digital verdünnt hatte.
Winslet kommt ans Zurich Film Festival
Oscarpreisträgerin Kate Winslet wird am 7. Oktober in Zürich erwartet. Sie wird am Festival für ihre Karriere ausgezeichnet und ihren neuen Film vorstellen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.