Rapid gehe stets mit einem gewissen Risiko in die neue Saison, ließ der Verein am Montagnachmittag via Aussendung wissen. Für einen Klub ohne Mäzen im Hintergrund und mit den Ansprüchen von Rapid sei eine Saison ohne die Teilnahme an einem internationalen Bewerb finanziell nicht zu stemmen. Ergebnis: ein Minus von 3,29 Millionen Euro. Daraus resultiert ein negatives Vereinskapital von 1,8 Millionen. Diese Abfederung ergebe sich daraus, dass Rapid in Saisonen davor durch die Teilnahme an der Europa League und Transfererlöse Gewinne machen konnte.
Kein Plus aus Transfererlösen
Immerhin: Die Einnahmen aus dem nationalen Bewerb konnten laut Kuhn 2011/12 "deutlich gesteigert" werden. Die Europacup-Abstinenz habe sich aber auch auf den Verkauf der Merchandisingartikel negativ ausgewirkt. Zudem habe man kein Plus aus Transfers erwirtschaften können, vielmehr habe es einen negativen Transfersaldo in Höhe von 468.000 Euro gegeben.
Eine im Ergebnis inkludierte Rückstellung in der Höhe von 450.000 Euro für einen drohenden Ausfall einer Transferzahlung der Glasgow Rangers für Nikica Jelavic "dürfte allerdings erfreulicherweise in der Bilanz der laufenden Saison wieder großteils aufgelöst werden".
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