Todesangst muss ein Passant in Wien im Bereich Kaisermühlendamm am späten Sonntagabend erlitten haben. Der Mann soll auf den Bus gewartet haben, als ein schwarzer BMW neben ihm anhielt und langsam das Beifahrerfenster geöffnet haben soll. Dann soll ein Schuss gefallen sein – der zum Glück daneben ging ...
„Der Beifahrer soll mit einer augenscheinlichen Handfeuerwaffe in Richtung des Opfers geschossen haben“, berichtet Polizeisprecher Mattias Schuster am Montag der „Krone“. Doch vor Ort konnten laut Schuster keine Patronenhülsen oder Einschusslöcher an der Wand der Bushaltestelle wahrgenommen werden. Der Fall gibt Rätsel auf – denn auch das Opfer selbst habe laut Polizei kein Mündungsfeuer nach dem Schuss wahrgenommen.
Sofortfahndung verlief negativ
Sofort wurde eine Anzeige gegen unbekannte Täter wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung erstattet, so die Exekutive. Der Mann hatte dennoch Glück, er kam nur mit einem Schock davon.
Einen riesigen Schock dürfte auch der Lenker eines schwarzen BMWs erlitten haben, als er von bewaffneten Polizisten auf der Lassallestraße angehalten und aus dem Auto zitiert wurde (siehe Foto oben). „Es konnte jedoch kein Zusammenhang zu dem Vorfall festgestellt werden“, versichert Schuster der „Krone“. Nach den Verdächtigen und einem schwarzen BMW wir weiterhin gesucht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.