Richard Geiger (52) aus dem Bregenzerwald leidet an Lungenkrebs und COPD. Er lässt sich nicht unterkriegen und hofft auf die moderne Medizin.
„Ich war immer schon ein positiver Mensch“, erklärt der Riefensberger. Dabei könnte er durchaus mit seinem Schicksal hadern. Nur eine Woche nachdem vor drei Jahren seine kleine Tochter das Licht der Welt erblickt hatte, bekam er die Diagnose bösartiger Lungenkrebs. „Ich habe mir früher nie Gedanken um meine Gesundheit gemacht. Ich dachte, mich bringt nichts um.“ Dennoch blieb er gefasst. Anstatt in ein Loch zu fallen, wurde sein Kampfgeist geweckt. „Ich will noch lange für meine Familie da sein“, sagt er. Richard unterzog sich einer Chemo- und Strahlentherapie. „Ich bin froh, dass ich einige Reserven hatte, denn ich nahm während dieser Zeit 40 Kilo ab“, beschreibt er die zehrende Prozedur. Glücklicherweise schlug die Therapie gut an, sodass der Tumor kleiner wurde und der Krebs derzeit „ruht“. Ihm ist jedoch bewusst, dass es nicht so bleiben muss und sich sein Gesundheitszustand schnell wieder verschlechtern kann.
Ich habe mir früher nie Gedanken um meine Gesundheit gemacht. Ich dachte, mich bringt nichts um. Plötzlich war der Krebs da. Die Ärzte sprachen von Lungenkrebs im Anfangsstadium.
Richard Geiger
Hoffnung auf Unterstützung
Darum informiert er sich stets über neue Behandlungsmethoden und Therapien mit körpereigenen Zellen, die allerdings viel Geld kosten – Geld, das der Invalidenrentner nicht auf der hohen Kante liegen hat. Aus diesem Grund hat er eine Spendenseite ins Leben gerufen und hofft auf die Unterstützung seiner Mitmenschen. „Mich hat die Zeit sehr geprägt. Man denkt anders über das Leben und auch ich helfe, wo ich kann“, erzählt er.
Online:
www.spendenseite.de/ krebstherapie-spende/-67176
Spendenkonto: Richard Geiger, Raiffeisenbank Riefensberg, AT703747400002425262
Aufgeben ist für den 52-Jährigen keine Option, denn er möchte seine dreieinhalbjährige Tochter aufwachsen sehen und mit ihr die schönen Seiten des Lebens genießen dürfen. „Seit sie auf der Welt ist, kennt sie mich nur krank. Je älter sie wird, desto mehr Sorgen macht sie sich“, berichtet er von seiner kleinen Valentina, die immer traurig wird, wenn der Papa wieder einmal ins Spital muss.
Vier Lungenentzündungen in kurzer Zeit
Dort ist er quasi Stammgast, auch wenn er dem Herumliegen nicht viel abgewinnen kann. „Es muss immer weitergehen. Meine Tochter spendet mir Mut.“ Da er auch an COPD leidet und sein Immunsystem geschwächt ist, hatte er in den letzten zwei Jahren viermal mit einer schweren Lungenentzündung zu kämpfen. „Atemnot ist mir nicht fremd. Mir geht schnell die Luft aus. Stiegen laufen fällt mir bereits schwer“, so Richard, der sich früher immer recht fit gefühlt hat. Durch seinen Beruf als Kfz-Mechaniker kam seine Lunge mit vielen schädlichen Abgasen in Berührung. „Ich habe auch viel geraucht“, gesteht er – er vermutet, dass durch diese gefährliche Mischung das Krebsgeschwür verursacht wurde.
Trotzdem ist er froh, dass seine Krankheit früh und eigentlich zufällig entdeckt wurde. „Hätte der Krebs gestreut, wäre es wohl schon erledigt“, sinniert er. Dabei lebt Richard so gerne. Er rät auch anderen, sich routinemäßigen Untersuchungen zu unterziehen und die eigene Gesundheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
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