Eine pikante Affäre in einem Amt dürfte bald ihr (gerichtliches) Finale erreichen: Nach dem Verschwinden von 750.000 Euro Strafgeld aus der Bezirkshauptmannschaft Schärding (OÖ) biegen die Ermittlungen in die Zielgerade ein.
Wie ist es einem Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Schärding gelungen, seine mutmaßlichen Malversationen so lange zu verheimlichen?
Nach dem Auffliegen des Skandals um nicht eingehobene Strafgelder in der Höhe von mindestens 750.000 Euro – die „OÖ-Krone“ berichtete -, ermittelt die Polizei in dem Fall auf Hochtouren. Staatsanwaltschaft und Exekutive stellen sich die Frage, warum der Beamte in Sachen Glücksspielgesetz Akten liegen ließ und so einen immensen Schaden verursacht haben soll.
Der Fall wird auch landesintern untersucht
Fix ist jetzt jedenfalls, dass die Ermittlungen der Polizei in die Zielgerade einbiegen. Wie die „Krone“ am Montag erfuhr, wird möglicherweise bereits im Herbst Anklage gegen den Landesbediensteten erhoben. Neben der Aufarbeitung der Justiz wird der Fall auch landesintern untersucht. Landesamtsdirektor Thomas Schäffer kündigte als Reaktion deutlich strengere Regeln an.
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