Badminton-Spieler Collins Filimon hat am Montagabend bei den Olympischen Spielen auch sein zweites und letztes Spiel verloren. Er unterlag Ade Resky Dwicahyo mit 18:21, 11:21. Damit wartet Österreich seit 28 (!) Jahren auf einen Satzgewinn bei Olympia.
In der Arena von La Chapelle sah es im ersten Satz anfangs nach einer klaren Angelegenheit für den Aserbaidschaner aus. Filimon startete eine Aufholjagd, kam auf 18:19 heran, musste sich aber 18:21 beugen. Im zweiten Durchgang lief es nicht mehr wunschgemäß. „Ich habe es probiert, es war auch schwierig zu spielen wegen der Luftzirkulation. Der erste Satz war nicht schlecht, aber im zweiten war es zu viel, auch mental.“
Filimon denkt schon an Los Angeles
Er sei müde vom Vortag gewesen. Zum einen, weil er gegen einen starken Gegner gespielt habe. Zum anderen, weil er danach noch eine Stunde auf die Dopingkontrolle gewartet habe. Erst nach halb eins sei er im Zimmer gewesen und habe nicht gleich einschlafen können, sagte Filimon. „Aber ich bin hier, bei den Olympischen Spielen, es sind viele Zuschauer, und ich hoffe, dass ich in Los Angeles wieder dabei bin.“
Filimon wird noch in Paris bleiben und sich Bewerbe anderer Österreicher anschauen. Als großer Fan des Tennis wird es vielleicht am Dienstag ein Abstecher zu Sebastian Ofner gegen Daniil Medwedew nach Roland Garros werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.