Mit einem Eklat hat der Tadschike Nurali Emomali für Negativschlagzeilen bei den Olympischen Spielen gesorgt: Nach seinem Erfolg über den Israeli Baruch Shmailov verweigerte der Judoka den Handschlag. Wenig später verletzte er sich schwer.
Unschöne Szenen in Paris: Erst hatte sich der Marokkaner Abderrahmane Boushita nach seiner Niederlage gegen den Israeli Baruch Shmailov als schlechter Verlierer präsentiert, im Achtelfinale reichte dann der Tadschike Nurali Emomali nach seinem Sieg Shmailov nicht die Hand. Statt des Handschlags deutete er nach seinem Triumph gen Himmel.
In der nächsten Runde ging es für Emomali gegen den Japaner Hifumi Abe. Dabei verletzte sich der Mann aus Tadschikistan schwer an der Schulter. Der Judoka hatte sichtbar große Schmerzen und war sogar den Tränen nahe.
Schadenfreude
Viele Israelis in den sozialen Medien reagierten nach dem Handschlag-Eklat mit Schadenfreude. Und die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ schrieb von „sofortigem Karma“.
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