Satte 141,20 Euro an Zollgebühren kassierten dreiste Betrüger von einem gutgläubigen Hohenemser. Das überbrachte Paket hatten sie offenbar zuvor vom Abstellort entwendet. Die Polizei sucht nach weiteren Geschädigten.
Der Vorfall ereignete sich bereits vor knapp zwei Monaten. Am 6. Juni gegen 13 Uhr läuteten zwei angebliche Paketzusteller an der Tür eines Hohenemsers, der eine Sendung aus den USA erwartete. Das gewünschte Paket hatten die beiden Männer bei sich. Offensichtlich hatten sie dieses zuvor vom Abstellort, an dem es der richtige Paketbote gestellt hatte, entwendet.
Für die aus den Staaten zugestellte Ware verlangten das Duo Zollgebühren in Höhe von 141,20 Euro. Der gutgläubige Empfänger gab den angeblichen Zustellern 150 Euro in bar und erhielt eine Quittung mit dem vorgedruckten Betrag von 0,00 Euro. Nachdem die beiden Männer das Paket übergeben hatten, fuhren sie mit einem schwarzen Lieferwagen davon.
Betrügern aufgesessen
Es dauerte eine Weile, bis der Hohenemser herausfand, dass die Zollgebühren für seine Sendung nicht in bar eingehoben werden – und auch die Mitarbeiter des Zustelldienstes keine Berechtigung haben, Bargeld zu kassieren. Erst einige Wochen nach der Tat erstattete er Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei Hohenems sucht nun nach den beiden Betrügern, einem älteren, etwas korpulenteren Mann sowie seinem jüngeren Kollegen, schlank, mit Bart, der Hochdeutsch sprach und das Gespräch führte. Mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in Hohenems zu melden.
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