Bouchennas Goldtor

Ein später Treffer ließ die Austria in Wels jubeln

Vorarlberg
13.12.2025 11:25

Glanzvoll war die Leistung nicht, die Lustenau im Welser Nebel ablieferte. Dennoch schaffte es die Mannschaft von Trainer Markus Mader, wieder in beinahe letzter Minute drei Punkte zu fixieren. Und hält damit über die Winterpause den Anschluss an das Spitzenduo Admira und St. Pölten.

Dichter Nebel in Wels und die Austria brauchte auch tatsächlich gut eine halbe Stunde um im trüben Stadion die Orientierung zu finden. Lustenau kämpfte sich mühsam ins Spiel und nahm schließlich mit einem 1:0 einen vollen Erfolg aus der Huber Arena mit. Der entscheidende Treffer fiel äußerst kurios. Ein Freistoß von Amine Bouchenna (82.) wurde von einem Wels-Spieler abgefälscht. Und Keeper Kilian Schröcker sah tatenlos zu, wie der Ball ins Tor kullerte. Es war der bereits dritte Treffer der Clermont-Leihgabe. Damit entschied die Austria eine Partie wieder einmal in der Schlussphase – so wie bereits im Hinspiel gegen die Welser – für sich. Auch die Siege gegen Rapid II, Bregenz und Liefering wurden erst im Finish fixiert. Das spricht für die Moral der Mannschaft, auch wenn sie spielerisch wenig brilliert.

Co-Trainer Martin Schneider stand für den gesperrten Lustenau-Coach Markus Mader im letzten ...
Co-Trainer Martin Schneider stand für den gesperrten Lustenau-Coach Markus Mader im letzten Spiel vor der Winterpause an der Seitenlinie.(Bild: GEPA)

Wenig Zwingendes
Fußballerisch bot die Partie insgesamt wenig Schmackhaftes. Ohne Spielmacher Sasha Delaye wirkten die auf vier Positionen veränderten Lustenauer im Mittelfeld ziemlich ideenlos. Die Welser waren ein durchaus ebenbürtiger Gegner, der etwas mehr vom Spiel hatte. Doch den Hausherren fehlten die Mittel, um die Partie für sich entscheiden zu können. So fanden sie zwar einige Chancen vor, die aber nicht wirklich zwingend waren. Bei der Austria kamen Mame Wade und Jack Lahne, zu Möglichkeiten. Ein 0:0 schien ein logisches Resultat.

Erst nach der späten Führung kam mehr Leben in die Partie. Die Austria ließ aber nichts mehr anbrennen und bleibt so in der Tabelle am Spitzenduo Admira und St. Pölten dran.

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