Nach einem furchtbaren Herbst in Liga zwei war der Sieg zum Abschluss gegen Tabellenführer St. Pölten eine riesige Erleichterung für das Schlusslicht aus Bregenz. Nun geht das Team von Andreas Heraf mit einem guten Gefühl und neuem Selbstvertrauen in die Winterpause.
Das ist den Bregenzern zu gönnen. Nach einem ganz schwierigen Herbst, in dem man zweimal den Trainer wechselte, erst am 14. Spieltag den ersten Sieg feierte und als Schlusslicht überwintern wird, feierten die Festspielstädter im letzten Spiel vor der Pause noch einen Sieg, ausgerechnet gegen Leader St. Pölten. „Jeder hat alles gegeben, das war unglaublich wichtig für uns“, sagt Verteidiger Florian Prirsch, „natürlich braucht man gegen einen Gegner wie St. Pölten trotzdem Glück, vielleicht wurden wir auch ein wenig unterschätzt. Das waren Bonuspunkte für uns.“
Jetzt jedenfalls schaut die Lage gleich ein wenig anders aus für die Bregenzer. Aus dem beinahe hoffnungslosen Schlusslicht wurde eines, das bis auf drei Punkte an den ersten Nichtabstiegsplatz herangerückt ist. „Wir haben immer noch einiges aufzuholen, aber jetzt sind wir nicht mehr abgeschlagen“, sagt Prirsch, der jetzt mit seinen Teamkollegen erst einmal Freizeit genießen kann. „Der Coach hat gesagt, wir sollen eine Woche runterfahren und unsere Kräfte sammeln. Die werden wir fürs Frühjahr brauchen. Wir haben einen Herbst gespielt, den man sich eigentlich nicht leisten kann. Das darf nicht noch einmal passieren. Wir müssen punkten, egal wie. Fußballromantiker kann man sein, wenn es gut läuft“, so der 27-jährige Defensivmann.
Zurück in der Startelf
Prirsch blüht unter Trainer Andreas Heraf voll auf. Noch unter dessen Vorgänger Regi van Acker hatte er keine Rolle mehr gespielt, kickte bei der zweiten Mannschaft in der zweiten Landesklasse. Bei Heraf ist der Verteidiger nun wieder Stammspieler, zahlt das mit konstanten Leistungen zurück. Gegen St. Pölten bereitete er den zweiten Treffer von Johannes Tartarotti per Chipball mustergültig vor. „Das ist natürlich Balsam für meine Fußballseele“, gesteht Prirsch.
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