Die FPÖ hat am Mittwoch ihre Bundesliste für die Nationalratswahl abgesegnet. Keine Überraschung ist, dass Parteichef Herbert Kickl Spitzenkandidat ist. Bei der Erstellung der Kandidatinnen und Kandidaten wurde streng nach dem Reißverschlussprinzip vorgegangen: Es treten gleich viele Männer und Frauen an.
Hinter Kickl auf Platz Zwei tritt Susanne Fürst an, danach folgt Generalsekretär Christian Hafenecker. Die Plätze vier bis zehn gehören Dagmar Belakowitsch, Generalsekretär Michael Schnedlitz, Barbara Kolm, Alexander Petschnig, Lisa Gubik, Klubdirektor Norbert Nemeth und Rosa Ecker. Weiters treten Hubert Fuchs, Tina Berger und Walter Rosenkranz an, hinter dem die ehemalige ORF-Moderatorin Marie Christine Giuliani gereiht ist, die derzeit für „FPÖ-TV“ arbeitet.
Nach der Quereinsteigerin ist Ex-ÖBB-Finanzvorstand Arnold Schiefer gelistet. Die Plätze 16 bis 20 belegen Katayun Pracher-Hilander, Wendelin Mölzer, Irene Eisenhut, der derzeitige niederösterreichische FPÖ-Klubchef Reinhard Teufel und Ricarda Berger.
Kickl: „Vorurteil ist damit Geschichte“
„Ich bin überzeugt, dass wir nicht nur inhaltlich, sondern auch personell das beste Angebot haben, um unser Ziel zu erreichen“, kommentierte FPÖ-Obmann Kickl seine Auswahl, die Mittwochvormittag vom Bundesvorstand bestätigt worden war. Das Vorurteil, die FPÖ sei eine männerdominierte Partei, ist für Kickl damit „endgültig Geschichte“.
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