Doch nicht?

Ronaldos “Nein” zu Drogenaffäre glaubhaft

Sport
29.08.2005 20:15
Fußball-Weltstar Ronaldo ist in seinem Heimatland Brasilien in einer Drogensache von der Polizei 40 Minuten lang verhört worden. Der Stürmer von Real Madrid habe in Rio de Janeiro jede Verwicklung in Drogenhandel oder -konsum glaubhaft bestritten, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei.

Ronaldo sei am Montag unmittelbar nach seiner Landung in Rio zur Polizeiwache gefahren, nachdem er vor einigen Tagen vorgeladen worden war. Zu Journalisten sagte Ronaldo nach dem Verhör lediglich, er habe "alles klargestellt".

"Ronaldo auch!"
Die brasilianische Polizei ermittelt gegen eine Bande, die mutmaßlich über das Internet in gehobenen Gesellschaftskreisen Rios Ecstasy und Kokain vertreibt. Vor Ronaldo war in dieser Sache auch der Popstar Gabriel O Pensador verhört worden. 

Aus telefonischen Abhöraktionen soll hervorgegangen sein, dass beide an Partys mit Drogenkonsum teilgenommen haben. Unter den belauschten Personen war Amon Lemos, Bruder des Models und Ex-Ronaldo-Freundin Livia Lemos. Amon habe am Telefon unter anderem gesagt: "Jeder raucht gern Marihuana, Ronaldo auch."

"Ich kenne keine Drogenhändler!"
In einem Interview der Zeitung "Estado" hatte Weltmeister Ronaldo vor einigen Tagen gesagt, die Namen von berühmten Persönlichkeiten würden überall missbraucht. "Wichtig ist, dass ich keine Drogen konsumiere und auch keine Drogenhändler kenne." 

Der 27-Jährige, der am Sonntag beim 2:1-Auswärtssieg von Real Madrid über Cadiz zum Auftakt der spanischen Meisterschaft ein Mal traf, präsentiert sich am Sonntag mit der brasilianischen Auswahl in einem WM- Qualifikationsspiel gegen Chile.

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